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Frischer Wind in der Kunstszene

Priener Ausstellung zeigt weitgefächerte Werke einheimischer Schaffender

Insellandschaft und Meeresansicht (Fine Art Print Aludibond) und Schirmgestalt (Bronzeguss) von Milan Jack Mulzer.
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Insellandschaft und Meeresansicht (Fine Art Print Aludibond) und Schirmgestalt (Bronzeguss) von Milan Jack Mulzer.

Ein Hauch von Erneuerung war bei der Eröffnung der alljährlichen Sommerausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee – Kunst im Chiemgau“ zu spüren, die sich heuer aufgrund von Corona als Herbst- und Winterausstellung zeigt.

Prien – Bis Ende Januar sind Exponate von 54 einheimischen Künstlern zu sehen, die durch Malerei, Bildhauerei und Fotografie eine umfassende Bandbreite regionaler Kunst präsentieren. Laut Bürgermeister Andreas Friedrich zeige die Werkeschau, wie vielseitig und umfassend das künstlerische Schaffen vor Ort sei. Spannend sei, dass heuer zu angestammten Künstlern wie Lenz Hamberger, Sylvia Roubaud, Magdalena Engels und Josef Werner sowie renommierten Größen wie Elisabeth Mehrl und Peter Pohl auch junge aufstrebende Kreative gezeigt werden. So sind Werke des Siegers der Kunst-Zeit, Milan Jack Mulzer, ein Gemälde von Claudia Weber sowie Arbeiten von Mitgliedern des ansässigen Künstlerhofs Zahn am Bach – Larissa Mazbouh, Peter Rappl, Heidi Frank und Anita Kofler – zu sehen.

Maximilian Schmetterers Aquarelle im Fokus

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Aquarelle des Prieners Maximilian Schmetterer. Farbenprächtige Stimmungen von lichtdurchbrechenden Wolkenspielen am See oder Meer, atmosphärisch dichte Einblicke in große Stadtbahnhöfe oder Silhouetten berühmter Stadtansichten nehmen den Betrachter in ihren Bann. Der 80-jährige Künstler hat seinen eigenen Stil gefunden, was die Motiv- und Farbauswahl betrifft, sodass man einen „Schmetterer“ sogleich erkennt.

Kunsthistorikerin Gabriele Morgenroth erzählte, dass der ausgebildete Optiker Maximilian Schmetterer einst von einer Aquarell-Ausstellung in Rosenheim derart elektrisiert worden sei, dass er sich von diesem Moment an intensiv dieser Maltechnik gewidmet habe. Er sei in der Region sowie auf seinen Reisen mit dem Skizzenblock unterwegs gewesen, um dann im Atelier seine Eindrücke überwiegend in Grau- und Blautönen sowie einer Tiefe festzuhalten, wie er sie erlebt und interpretiert habe. Der Vorsitzende des Kulturfördervereins, Georg Klampfleuthner, zeigte sich stolz, „diese wunderschönen Aquarelle“ in der Galerie zeigen zu können.

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Die Hausherrin, die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH (PriMa), Andrea Hübner, eröffnete die Ausstellung, die von Inge Fricke und Ute Gladigau kuratiert wurde, anschließend offiziell. Die Werke können noch bis 30. Januar, von Freitag bis Sonntag, jeweils von 14 bis 17 Uhr, in der Galerie im Alten Rathaus betrachtet werden.

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