Prienarria tanzt bald 30 Jahre

Ein großer Verein mit vielen Aktiven ist die Priener Faschingsgarde.
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Ein großer Verein mit vielen Aktiven ist die Priener Faschingsgarde.

Erstmals 1958 entstand eine „Priener Garde“ um zwei Priener Urgesteine, und der Begriff „Priener Brummer Regiment“ war geboren. Das zugehörige Wappen findet sich auch auf einer Seite der aktuellen Vereinsfahne wieder.

Prien – Dabei waren damals Persönlichkeiten, die auch heute in Prien noch bekannt sind, wie beispielsweise Georg Lohr, Oskar Westermeyr, Georg Obermaier, Erwin Mrotzek, Robert Lingauer, Josef Blattl, Gerda Westermeyr und Maria Rappel. Nach vielen Prinzenpaaren, Präsidenten und auch ersten Faschingsumzügen löste sich der Verein 1976 auf. Mit dem Ende der Priener Brummer und damit der „alten“ Prienarria verfiel der Priener Fasching zunehmend in einen Dornröschenschlaf.

Reaktivierung im Jahre 1992

Bis schließlich am 18.5.1992 einige Priener die Prienarria wieder aufleben ließen.

Bis heute hat sich die Prienarria im Landkreis und weit darüber hinaus einen guten Ruf erarbeitet. Die Kinder- und Teeniegarde, gegründet 1997, zählt mittlerweile über 40 aktiv tanzende Kinder und Jugendliche. Bemerkenswerte Auftritte fanden zum Beispiel im Landtag und auf der Grünen Woche in Berlin statt oder bei Besuchen von befreundeten Faschingsvereinen in Berlin, Österreich, Köln und in der Schweiz. Viele Personen haben zum Vereinsleben beigetragen oder tun es noch und werden als unersetzlich empfunden.

Darunter die Gründungsmitglieder, von denen eine als Trainerin und Betreuerin der Kindergarde aktiv ist. Bernd Ziegler – von der gleichnamigen Tanzschule – ist Ehrenpräsident und trainiert die Prinzenpaare. Ein langjähriger Begleiter im Fasching ist das Busunternehmen Heitauer, das die Garde seit über 20 Jahren zu den Auftritten fährt. Gelegentlich war bei den Fahrten auch ein Bürgermeister dabei, der miterleben durfte, wie man viele Auftritte hintereinander unter einen Hut bringt. Die Session 2020/2021 ist coronabedingt abgesagt.

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