Nachruf: Josef Müller aus Prien-Stetten

Josef Müller

Prien-Stetten – Im Alter von erst 57 Jahren ist plötzlich und unerwartet Josef Müller, Bauer vom Martlhof in Prien-Stetten, verstorben.

Beim Requiem in der Pfarrkirche „Christkönig“ von Wildenwart würdigte Pater Joshy den Verstorbenen als einen liebenswürdigen, bescheidenen, stets hilfsbereiten und fleißigen Landwirt, für den die ihm anvertrauten Tiere und die Natur eine sehr hohe Bedeutung hatten. Die musikalische Gestaltung der Trauerfeier übernahmen Mitglieder des Wildenwarter Kirchenchores mit Orgelbegleitung.

Auf dem Friedhof erinnerte Vorsitzender Michael Schlosser vom Trachtenverein „Daxenwinkler“ Atzing daran, dass Sepp Müller sechs Jahre lang bei der Kinder- und Jugendgruppe sowie zehn Jahre bei den Aktiven dabei war. Zudem war er einer von sechs Gründungs-Mitgliedern der Atzinger Goaßlschnalzergruppe, der er 21 Jahre lang aktiv angehörte.

Von 1980 bis 1995 war der Verstorbene auch aktives Mitglied der Atzinger Feuerwehr. Wie deren Vorsitzender Martin Loferer in seinem Nachruf ausführte, erreichte Sepp Müller bei den zahlreichen Leistungsprüfungen die Endstufe Gold-Rot.

Als Zeichen der Wertschätzung waren der Trachtenverein und die Feuerwehr mit ihren Fahnenabordnungen zugegen und legten jeweils einen Kranz nieder. Die Atzinger Goaßlschnalzer legten als Zeichen ihrer Verbundenheit eine Blumenschale am Grab ab. hoe

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