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Reinigung des bekannten Schwimmbads

„Picobello“ sauber: Schüler reinigen Prienavera im Unterricht

Packen mit an: Fachlehrerin Susanne Neubauer, Eray Ahmet Aslan, Lea Zebisch, Monika Notar und Prienavera-Mitarbeiterin Ines Heer.
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Packen mit an: Fachlehrerin Susanne Neubauer, Eray Ahmet Aslan, Lea Zebisch, Monika Notar und Prienavera-Mitarbeiterin Ines Heer.

Nicht erst der Saharastaub sorgt dafür, dass mal richtig sauber gemacht werden muss. So auch im Prienavera. Unterstützung kam heuer von ganz besonderer Seite.

Von Wolfgang Gasser und Heidi Geyer

Prien – Zu einem ganz besonderen Unterrichtsprojekt waren vergangene Woche fünf Schülerinnen und ihr männlicher Kollege zusammen mit zwei Lehrkräften der Traunsteiner Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung im Prienavera Erlebnisbad angetreten.

„Dieses Jahr hatten wir eine verkürzte Revision, da wir während der Schließung im Lockdown schon sehr viel machen konnten“, sagt Franziska Entholzer von der Verwaltung des Prienavera. Während der Zeit wird das Bad komplett bis in die kleinsten Winkel gereinigt und geschrubbt, „bis das alles picobello ist“. Lediglich die Becken seien diesmal nicht abgelassen worden.

Vorschlag einer Lehrerin

Auf Initiative von Fachlehrerin Susanne Neubauer und Hauswirtschaftsmeisterin Eleonora Biebl kamen diesmal die Schüler aus Traunstein nach Prien, um mehr über professionelle Gebäudereinigung live und vor Ort zu lernen.

In Teams aufgeteilt und unter kompetenter Anleitung der hauseigenen Fachkräfte übernahmen die Schüler der 10. Klasse die Reinigung von Sanitäranlagen, Umkleidebereichen und weiteren Einrichtungen. Im Rahmen des obligatorischen Praxisunterrichts wurden Lehrinhalte wie der sichere Umgang mit Chemikalien, die Handhabung von Reinigungsmaschinen und -geräten sowie die Einhaltung vorgegebener Qualitätsstandards vermittelt.

Der Erfolg kann sich sehen lassen. Die Schüler waren mit Interesse und großer Motivation bei der Sache – Prienavera-Mitarbeiterin Ines Heer attestierte den Auszubildenden zudem einen sehr guten Wissensstand im Fachgebiet Gebäudereinigung. Auch Entholzer zieht ein positives Fazit: „Beide Seiten waren begeistert und viele Schüler wollten genau wissen, wie das bei uns alles läuft.“

Die Ausbilderinnen zeigten sich dankbar für die Möglichkeit der Kooperation mit dem Priener Erlebnisbad. Denn Corona-bedingt waren viele reguläre Berufspraktika bereits ausgefallen.

Antonia Gnadl und Marina Huber (von links) sorgen dafür, dass jeder Winkel im Prienavera geschrubbt wird. Gasser

Lehrerin Susanne Neubauer brachte die Idee zu diesem interdisziplinären Projekt auf den Punkt: „Nur ein breit gefächertes Wissen ermöglicht den Schülern ein weites Einsatzfeld und so ist uns die Zusammenarbeit mit der freien Wirtschaft ein großes Anliegen.“

Den Berufsschülern war der Spaß bei der Arbeit anzumerken und auch ihr Fazit fiel mehr als positiv aus.

Weiterführung ist geplant

Wenn es nach dem Prienavera geht, soll das Projekt weitergehen. Zwar sei die nächste Revision noch nicht geplant. „Aber wir würden das gerne wiederholen!“, so Entholzer.

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