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106 Absolventen in Prien verabschiedet

Schulleiter Schaller zu Absolventen des Ludwig-Thoma-Gymnasiums: „Ihr seid ein privilegierter Jahrgang“

Besonders geehrt wurden bei der Abiturfeier des Priener Ludwig-Thoma-Gymnasiums im König-Ludwig-Saal die Absolventen mit einem 1,0-Abi wie auch die mit herausragenden Ergebnissen in einzelnen Fächern.
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Besonders geehrt wurden bei der Abiturfeier des Priener Ludwig-Thoma-Gymnasiums im König-Ludwig-Saal die Absolventen mit einem 1,0-Abi wie auch die mit herausragenden Ergebnissen in einzelnen Fächern.
  • VonElisabeth Kirchner
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Abitur-Abschlussfeier des Priener Ludwig-Thoma-Gymnasiums im König-Ludwig-Saal: Großes Lob für die Absolventen und besondere Ehrungen für besondere Leistungen.

Prien – Zum Ausklang der gemeinsamen Schulzeit feierten 106 Abiturienten und Abiturientinnen des Ludwig-Thoma-Gymnasiums (LTG) mit Gottesdienst, Festakt, Musik und Reden im Priener König-Ludwig-Saal. Noten standen dabei nicht im Mittelpunkt. Sich feiern lassen war das Motto.

„Ihr seid einzigartig,“ lobte Andreas Schaller die Absolventen. In Zeiten, in denen das Wort Zeitenwende in aller Munde, gelte dies umso mehr für die ehemaligen LTG-Schülerinnen und Schüler. Bedeute das Motto des diesjährigen Jahrgangs „Besser kein Motto als dein Motto“ Orientierungslosigkeit oder stehe das für sich Zeit lassen? Herauszufinden, was einen wirklich interessiert, was man studieren will oder ob man eine Ausbildung startet, brauche Zeit.

Goßes Lob vom Schuldirektor

Auch eine Auszeit trage zur persönlichen Reife bei, so seine Empfehlung. Der Schuldirektor lobte: „Ihr seid ein privilegierter Jahrgang: Eure Berufsaussichten sind glänzend.“

Schaller rief dazu auf, die viel beschworene Zeitenwende zu nutzen. „Gestaltet mit, macht was draus. Wir brauchen euch als aktive Zeitenwendler. Ihr seid gut ausgebildet.“ Auch wenn es sich ab und zu lohne, nach dem Motto des Schriftstellers Norman Mailer zu leben: „Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du davon tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen.“

„Bildung ist ein Rohstoff“

Stellvertretender Landrat Sepp Hofer (FW) gratulierte zum bestandenen Abitur und dankte allen Lehrerinnen und Lehrer, die die Schülerinnen und Schüler fit fürs Leben gemacht hätten. Mit Augenzwinkern empfahl er „chillen ist boarisch,“ aber auch „macht’s einen Beruf, der euch Spaß macht. Nicht das Gehalt zählt“.

CSU-Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner beglückwünschte ebenfalls die Abiturienten. Bildung sei ein Rohstoff, der zähle. „Macht’s was aus eurem Talent, für euch, aber lasst auch Schwächere von euch profitieren.“

Abi ein wichtiger Meilenstein im Leben

Priens Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) sagte, dass das Abitur ein wichtiger Meilenstein im Leben sei. „Euch stehen alle Wege offen.“

Elternbeiratsvorsitzende Michaela Thomas bezeichnete das Abiturzeugnis als „einmalig im Leben“. Wissen sei teilbar und wertvoll, es sei leichtes Gepäck und eröffne doch riesige Chancen.

Der Zweite Vorsitzende des Fördervereins, Rolf Weigand, rief die Schulabgänger dazu auf, unabhängig und eigenverantwortlich zu werden. „Nehmt euer Leben in die eigenen Hände.“

Eva-Maria Bachmaier und Valentin Westermeyr als Sprecher für die Abiturienten bedankten sich launig mit „wir haben nicht immer alles verstanden“, aber doch auch wohlwollend bei den LTG-Lehrern. Der Zusammenhalt untereinander, die beschauliche Chiemseeregion, all das habe sie geprägt. Sie würden es mit Konfuzius halten: „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag mehr zu arbeiten.“

Thomas Buchbinder zeichnete für den Rotary Club Hannah Bauer, Tim Stattrop, Nicole Weiser und Raphaela Winkler aus für ihren Abschluss mit der Note 1,0 aus. Dr. Karola Prechtl vom Soroptimist International Club überreichte Leonie Demmel für ihre besonders guten Leistungen. Für herausragende Ergebnisse in einzelnen Fächern wurden Nicola Weiser (Latein und Chemie), Raphaela Winkler (katholische Religion und Physik), Nathalie Weigand (Physik und Mathematik) sowie Ludwig Abel (Physik) und Johannes Mette (Physik) geehrt.

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Maria Pertl und Anthony Brandstetter bekamen den Deutsch-französischen Partnerschaftspreis überreicht und Elias Ebner, Raphael Huber, Luis Natterer, Sofia Riffel, Natalie Weigand, Christian Weiser und Raphaela Winkler erhielten einen Mint-Excellence-Preis.

Christian Weiser wurde für seine Seminararbeit über „Der Wald in Bayern im Klimawandel – Dendrochronolgie“ im Fach Physik als einer der zehn besten Schüler ganz Bayerns geehrt. In einem Satz schaffte er es, den Inhalt seiner Arbeit verständlich zusammenzufassen.

„Solche Lehrer brauchen wir“ anerkannte Schulleiter Schaller, doch der 1,0 Abiturient will erst einmal eine Schreiner-Lehre absolvieren.

Auch die Musik kam nicht zu kurz

Auch die Musik kam bei der Feier nicht zu kurz: Elisa Unterseer (Q11) sang sich in die Herzen der Zuhörer mit „one moment in time.“ Abiturientin Natalie Stelmach spielte von Frederic Chopin „Nocturne op 92“ auf einem E-Piano, was Musiklehrer Rigo Mink mit der Bitte um einen richtigen Flügel Richtung Priens Bürgermeister Friedrich anmoderierte.

Die Bigband gab schwungvoll „The Final Countdown“ und „Gumbo Caliente“ zum Besten.

Mit „An Tagen wie diesen“ von den toten Hosen machten sich 106 Abiturienten singend auf in ihre neue Zeit.

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