Prien: Neues Foyer wird wohl im März fertig

So soll der König-Ludwig-Saal in Prien künftig aussehen. Körner Architekten
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So soll der König-Ludwig-Saal in Prien künftig aussehen. Körner Architekten

Von außen sieht das neue Foyer des König Ludwig-Saals in Prien fast fertig aus. Bis der Saal aber auch innen wieder betriebsbereit ist, wird es nach Einschätzung von Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) Anfang März werden.

Prien – Die Gemeinde nutzt den Corona-Lockdown, um zusätzliche Arbeiten zu erledigen. So werde unter anderem der Parkettboden im ganzen Saal noch abgeschliffen, kündigte Friedrich auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung an. Auch die Kronleuchter sollen noch geputzt werden. Ursprünglich sollte der Saal Mitte November 2020 wieder eröffnet werden. Dann hatte es coronabedingte Lieferschwierigkeiten bei den Brandschutztüren und eine Verschiebung auf Anfang 2021 gegeben. Bevor der zweite Lockdown absehbar war, hatte die Gemeinde aufs Tempo gedrückt, um den Zeitplan halten zu können und den Saal nicht länger als unbedingt nötig schließen zu müssen.

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Das hatte zur Folge, dass zum Beispiel Schreinerarbeiten deutlich teurer vergeben wurden als kalkuliert. In der Summe hat der Markt Prien nach Angaben von Kämmerer Georg Schmid in den Haushaltsjahren 2018 bis 2021 1,36 Millionen Euro in Umbau und Modernisierung gesteckt.

Weil keine Veranstaltungen stattfinden können, fehlen der Prien Marketing GmbH als Betreiber seit Beginn der Bauarbeiten Einnahmen aus der Vermietung. Wann die ersten Besucher ins neue Foyer und in den Saal dürfen, hängt aber nicht mehr vom Ende der Bauarbeiten, sondern vom Ende des Corona-Lockdowns ab. Unser Bild zeigt, wie das Foyer am Ende aussehen soll. db

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