Prien: Nachruf auf Silvia Wiesholzer

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Nach einem bewegten Leben ist Silvia Wiesholzer aus Prien mit 79 Jahren gestorben. Sie hinterlässt eine Tochter, sechs Enkel und einen Urenkel.

Prien – Im Alter von 79 Jahren verstarb Silvia Wiesholzer aus Prien. Bei der Trauerfeier im Priener Friedhof erinnerte Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth von der Evangelischen Christusgemeinde an das Leben der Verstorbenen.

„Im Alter von vier Jahren fand sie als Flüchtlingskind bei der Familie Eifertinger in Prien-Osternach eine wohltuende Aufnahme. Nach ihrer Priener Schulzeit machte sie eine Ausbildung beim Patentamt in München und von dort kam sie direkt zu ihrer Stelle im Priener Rathaus“.

Wie Wackerbarth weiter bei der bewegenden Trauerfeier ausführte, fand sie im Alter von 18 Jahren mit Paul Wiesholzer ihre große Liebe und deren gemeinsame größte Freude war die Geburt ihrer Tochter Claudia. Auch und gerade nach dem allzu frühen Tod ihres Mannes war sie fürsorglich für ihre Tochter, für die sechs Enkel und für Urenkel Jürgen da.

Würdigung am Urnengrab

„Eure Mutter und Oma war in der großen Familie der Fels in der Brandung bis im heurigen Jahr mit Herzinfarkt, Corona und Krebs das Leben nicht mehr über den Tod siegen konnte“, fasste der Geistliche in der Traueransprache zusammen.

Am offenen Urnengrab würdigte Priens Bürgermeister Andreas Friedrich die Persönlichkeit der Verstorbenen mit den Worten: „Silvia Wiesholzer war von 1962 bis 2003 mit einer familien-bedingten Pause eine langjährige und sehr geschätzte Kollegin, sie war als Sekretärin im Bürgermeister-Büro die gute Seele im Rathaus. Persönlich konnte ich sie noch kennen und schätzen lernen als sie bereits im Ruhestand war aber noch bei Wahl-Auszählungen mithalf und sich an den gemeindlichen Betriebsausflügen beteiligte“.

Der Bürgermeister legte im Beisein vieler ehemaliger und jetziger Mitarbeiter eine Blumenschale als letzten Gruß und zur dankbaren Erinnerung nieder. hö

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