Prien: Nachruf auf Franz-Xaver Fischer

+

Auf tragische Weise verstarb an den Folgen eines Verkehrsunfalls im Alter von 57 Jahren Franz-Xaver Fischer aus Prien-Bachham.

Prien –Bei der Trauerfeier in der Pfarrkirche „Christkönig“ Wildenwart und auf dem Wildenwarter Friedhof erinnerte Priens Pfarrer Klaus Hofstetter an das Leben Fischers mit Eltern, Tochter und drei jüngeren Brüdern sowie als technisch vielfach interessierter Tüftler und Bastler.

Nach dem Fachabitur in Rosenheim absolvierte der Verstorbene zwei Berufsausbildungen als Nachrichtengerätemechaniker und als Informationselektroniker. Von der Ausbildung bis zuletzt war er bei der Firma FK-Steuerungstechnik in Aschau beschäftigt.

„Franz Fischer war wissbegierig, ideenreich, kreativ einerseits und zurückhaltend, bescheiden und nachgiebig andererseits. Von Kind auf war er technisch interessiert, er konnte von Herzen lachen und was ihn besonders auszeichnete war, dass er überaus hilfsbereit war“, so der Pfarrer, der den Verstorbenen auch als fürsorglichen Vater und Freund fürs Leben bezeichnete.

Zu seinen Hobbies und Lieblingsbeschäftigungen zählten das Reparieren und Restaurieren von Computern, elektrischen Schaltungen, alten Mopeds und Motorrädern ebenso wie Floh- und Oldtimermärkte, Zierfisch-Aquarien und Fachliteratur.

Diese Interessenvielfalt kam viele Jahre auch dem Verein der Bulldogfreunde Prien-Atzing zugute. Wie dessen Vorsitzender Lothar Leuthold am offenen Grab erinnerte, war Franz-Xaver Fischer Gründungsmitglied sowie lange Zeit und bis zuletzt Schriftführer und Kassier. „Bereits vor der Vereinsgründung vor 20 Jahren gehörte er einer Gemeinschaft von Oldtimerfreunden an. Seither war er mit Zuverlässigkeit, Ideen und Fleiß für unseren Verein eine wertvolle Stütze“, sagte Leuthold.

Die Trauerfeier wurde musikalisch gestaltet in der Kirche von Organist Rainer Schütz, dem kleinen Wildenwarter Kirchenchor unter der Leitung von Liesi Huber, mit dem „Ave-Maria“, gesungen von Gabriele Summerer sowie auf dem Friedhof von den Wildenwarter Weisenbläsern unter der Leitung von Sebastian Graf. hoe

Kommentare