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Keine Verlängerung beantragt

Prien: Maskenpflicht auf den Schären soll auslaufen

Die Maskenpflicht auf den Schären hat bisher kaum jemand interessiert. Das Bild entstand am vergangenen Mittwoch um die Mittagszeit.
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Die Maskenpflicht auf den Schären soll bald zuende sein.
  • Dirk Breitfuß
    vonDirk Breitfuß
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Die Maskenpflicht auf den Schären geht wahrscheinlich zu Ende.

Prien - Der Markt Prien hat das Landratsamt Rosenheim gebeten, nicht über das Wochenende hinaus zu verlängern. Das hat Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) der Chiemgau-Zeitung auf Anfrage mitgeteilt.

Die Gemeinde hatte vor Einbruch des Besucheransturms an den ersten mil den Sonnentagen des Jahres Anfang März und einer überfüllten Landzunge am Chiemseeufer bei der Behörde in Rosenheim die Maskenpflicht beantragt.

Ein Grund für die Kehrtwende jetzt, ist Friedrich zufolge die mangelnde Akzeptanz. „Fast niemand, der auf den Schären unterwegs ist, hält sich mehr an die Maskenpflicht. Die Polizei ist regelmäßig vor Ort, überprüft und fordert dazu auf, Maske zu tragen, so das Gemeindeoberhaupt. Wenn eine Maßnahme auf so wenig Akzeptanz stoße, blieben zwei Möglichkeiten: „Ich kann mit entsprechendem Aufgebot der Ordnungskräfte und entsprechenden Schildern arbeiten oder man überdenkt die getroffene Maßnahme.“ Die Gemeinde hat sich für die zweite Variante entschieden.

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Zudem habe die Maskenpflicht nach vorliegenden Erkenntnissen keine Auswirkung auf die Inzidenzzahlen in Prien und im Landkreis. Freizeitaktivitäten seien bei den Infektionsursachen der Covid-19-Berichte des Landkreises ein „sehr untergeordneter Bereich“. Zudem habe sich in den vergangenen Wochen gezeigt, dass die Inzidenz durch verschärfte Regeln (Maskenpflicht) nicht reguliert werden konnte.

„Meines Wissens nach, hatten wir vor zwei Wochen noch 35 Neuinfektionen in Prien und haben damit die Liste der Infektionen im Landkreis angeführt. Die Maskenpflicht an den Schären trägt somit nicht dazu bei, die Zahlen unten zu halten“, erläutert Friedrich. Schließlich bestehe auch keine erhöhte Infektionsgefahr im Außenbereich. „Die Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) hat am 11. April ein offenes Schreiben an die Bundesregierung veröffentlicht, wonach Infektionen im Außenbereich äußerst selten beziehungsweise zu vernachlässigen sind. Insbesondere finden im Freien keine sogenannten ,Cluster-Infektionen‘ statt, führt der Bürgermeister als weitere Begründung an.

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