Nachruf

Hermann Rosendahlmit der Hufeisenvereins-Standarte. Deren Träger war er seit 2005. re

Prien – Kurz vor seinem 72. Geburtstag starb der „Eisenbahner“ Hermann Rosendahl aus Prien.

Angehörige, Freunde, Nachbarn und Vereinskameraden begleiteten ihn auf seinem letzten Erdenweg und Pater Joshy erinnerte bei der Trauerfeier in der Priener Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt an einen liebenswerten Menschen, der als jüngstes von fünf Kindern in Mühlheim an der Ruhr geboren worden war.

1961 begann Rosendahl eine Gleisbau-Lehre bei der Deutschen Bahn. Nach seinem Bundeswehrdienst machte er eine weitere Ausbildung im Stellwerksbetrieb der Bahn, der er beruflich sowie mit Fortbildungen für den aktiven Fahrdienst bis zu seiner Pensionierung als dann Bundesbahnhauptsekretär treu blieb. Schon früh wohnte Rosendahl in Aschau im Chiemgau, später zog er nach Prien-Atzing zu seiner Schwester und nach einem Brandfall ins benachbarte Arbing. Ein aktives und hilfsbereites Mitglied war er in den Ortsvereinen, unter anderem beim Veteranenverein Wildenwart (dessen Vorsitzender Florian Bauer für die langjährige Treue dankte), bei den Bulldogfreunden Prien-Atzing und bei den Stockschützen in Prien. Besonders eng verbunden war er dem Hufeisenverein Prien-Kaltenbach, dessen Ehren-Standartenträger er war. Wie Vorsitzender Peter Freund auf dem Priener Friedhof sagte, war Hermann Rosendahl seit der Standarten-Weihe im Jahr 2005 deren Träger, zuletzt aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen auch noch als Standartenbegleiter. hoe

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