20-jähriges Wirken in der Seelsorge

Kirchenvorstand würdigt Priener Pfarrer-Ehepaar Wackerbarth

Für ihr 20-jähriges seelsorgerisches Wirken in der evangelischen Pfarrgemeinde Prien wurden Christine und Karl-Friedrich Wackerbarth jetzt geehrt (von links): Bürgermeister Andreas Friedrich, Beate Bolz, das Pfarrer-Ehepaar mit Enkel Samuel, Danielle Kraus.
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Für ihr 20-jähriges seelsorgerisches Wirken in der evangelischen Pfarrgemeinde Prien wurden Christine und Karl-Friedrich Wackerbarth jetzt geehrt (von links): Bürgermeister Andreas Friedrich, Beate Bolz, das Pfarrer-Ehepaar mit Enkel Samuel, Danielle Kraus.
  • Ulrich Nathen-Berger
    vonUlrich Nathen-Berger
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„Ihr habt so viel zum Wachsen und Blühen gebracht“: Pfarrer-Ehepaar Christine und Karl-Friedrich Wackerbarth seit 20 Jahren evangelische Seelsorger in Prien.

Prien – Seit 20 Jahren in der Marktgemeinde Prien: In einer Feierstunde nach einem Gottesdienst hat der Vorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde das seelsorgerische Wirken des Pfarrer-Ehepaars Christine und Karl-Friedrich Wackerbarth gewürdigt.

„Ein Jubiläum, das eigentlich mit Posaunen und Chorgesang, mit Sektempfang und Festbuffet gefeiert werden sollte – was wir jetzt aber Corona bedingt nicht dürfen“, hieß es in der Festrede, verfasst von Michaela Hoff und vorgetragen von Beate Bolz und Danielle Kraus. In 20 Punkten führten sie auf, was das Pfarrer-Ehepaar in 20 Jahren „alles angestoßen, durchgehalten, weitergegeben und getragen“ hat.

Ihr Fazit: „Ihr habt so viel zum Wachsen, Blühen und Reifen gebracht – das wollen wir euch durch die Blume oder die Samentüte sagen.“

Überreicht wurde zum Beispiel ein großer Kürbis, der für das neue Gemeindezentrum Pate stand; zum Thema Kirchenasyl gab‘s Geranien-Samen, „für eine pflanzliche Migrantin, die aus Afrika stammt“.

Bürgermeister Andreas Friedrich wünschte sich in seinem Grußwort von Christine und Karl-Friedrich Wackerbarth „viele weitere Jahre mit kontinuierlichen Begegnungen“ in der Marktgemeinde.

Persönliche Begegnungen könne er für die nächsten Jahre bestätigen, aber die dienstlichen als evangelischer Seelsorger nur noch in einer überschaubaren Zeitspanne, machte Pfarrer Wackerbarth in seinem Dank deutlich.

Schmunzelnd kündigte Wackerbarth dem Kirchenvorstand für das kommende Frühjahr einen zweimonatigen Urlaub an – „fürs Pflanzen und Aussäen eurer GEschenke“.

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