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AUS DEM BAUAUSSCHUSS:

Prien: Kein Ferienhaus an der Ringstraße

  • Dirk Breitfuß
    VonDirk Breitfuß
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Die Marktgemeinde hob eigens den Bebauungsplan „Bachham Nor“ auf, um den Bau eines Einfamilienhauses zu ermöglichen. Das es nun statt ständig bewohnt zu werden in ein Ferienhaus umgewandelt werden soll, stieß auf Widerstand im Gremium.

Prien – Mit großer Mehrheit hat der Bau- und Umweltausschuss des Marktgemeinderats in seiner jüngsten Sitzung die Umwandlung eines Einfamilienhauses an der Ringstraße in Bachham in ein gewerbliche genutztes Ferienhaus angelehnt. Bei Anfragen, ohnehin knappen Wohnraum touristisch zu nutzen, reagiert die Kommunalpolitik zunehmend sensibel. Im konkreten Fall kam eine besondere Vorgeschichte hinzu.

Einfamilienhaus ermöglicht

Um den Bau des Einfamilienhauses in den jetzigen Dimensionen zu ermöglichen, hatte der damalige Marktgemeinderat im Juni 2019 beschlossen, den Bebauungsplan Bachham Nord aufzuheben. Das Gebäude liege nämlich nicht im dort festgelegten Baufenster, erinnerte Alexander Zenk von der Bauverwaltung in der Tischvorlage der jüngsten Sitzung. Im August 2019 wurde dann das Einfamilienhaus genehmigt.

„Wir hätten damals anders entschieden“, begründete Zweiter Bürgermeister Michael Anner (CSU) jetzt seine Ablehnung der Umnutzung. Im Vorgängergremium sei immer darauf geachtet worden, Wohnraum für Eigentümer zu schaffen, stieß er sich an der nun beantragten touristischen Nutzung.

Umnutzung in Ferienhaus stößt sauer auf

Auch Gerhard Fischer (ÜWG) stieß das Vorhaben sauer auf, ein neu gebautes Wohn- gleich in ein Ferienhaus umwandeln zu wollen.

Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) wiederum erinnerte daran, „dass wir anderen Anträgen auf Umnutzung immer stattgegeben haben“. Aber auch er fand es „nicht schön“, dass Aufhebungsverfahren des Bebauungsplans eingeleitet zu haben, um Wohnraum zur Eigennutzung zu schaffen.

Nur zwei Stimmen dafür

Friedrich und Dritter Bürgermeister Martin Aufenanger (Freie Priener) waren am Ende die einzigen, die für den Vorschlag der Bauverwaltung stimmten, der Umnutzung stattzugeben.Die übrigen sieben Ausschussmitglieder sprachen sich gegen die Umwandlung aus.

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