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Baumaßnahmen abgeschlossen

Konzerte und Tag der offenen Tür: Renovierter König-Ludwig-Saal in Prien fertig saniert

Der König-Ludwig-Saal erstrahlt in neuem Glanz. Nach den Sanierungsarbeiten übergaben das Architektenpaar Michael und Monika Körner (Mitte) das Gebäude wieder an die Gemeinde. Bürgermeister Andreas Friedrich (links) und Christian Kurz (Bauamt) öffnen symbolisch die Türen.
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Der König-Ludwig-Saal erstrahlt in neuem Glanz. Nach den Sanierungsarbeiten übergaben das Architektenpaar Michael und Monika Körner (Mitte) das Gebäude wieder an die Gemeinde. Bürgermeister Andreas Friedrich (links) und Christian Kurz (Bauamt) öffnen symbolisch die Türen.
  • Silvia Mischi
    VonSilvia Mischi
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In neuem Glanz erstrahlt ab sofort der König-Ludwig-Saal in Prien. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten konnten jetzt die Architekten Körner die Räumlichkeiten an die Gemeinde, in Persona von Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) und Verwaltungsmitarbeiter Christian Kurz (Bautechnik) übergeben werden.

Prien – Die Baumaßnahme hat Ende Februar 2020 begonnen und ist nun in den letzten Zügen: „Die Bühne braucht noch neue Vorhänge und die Bühnentechnik muss vom TÜV abgenommen werden“, so Kurz gegenüber unserer Zeitung.

Kronleuchter mit LED ausgestattet

Im Saal erfolgten wegen der Verlängerung der Corona-Schutzmaßnahmen zusätzliche Arbeiten wie Abschliff des Saalbodens und neue Lackierung. „Die Wände und die Bestandstüren wurden ebenfalls gestrichen und die Kronleuchter mit LED ausgestattet und hergerichtet“, zählt Kurz auf.

Des Weiteren erneuerten die Handwerker die Bühnentechnik gemäß den Anforderungen des TÜV. Außerdem wurde die Bühnendecke aufgrund von Brandschutzanforderungen in Trockenbauweise abgehängt. Der neue Eingangsbereich hat zudem eine überdachte Terrasse sowie einen Windfang. Das Foyer hat eine Garderobe, die der maximalen Anzahl an Nutzern angepasst ist, einen Catering-Bereich in dem Getränke und kleinere Speisen ausgegeben werden können. Vor den WC-Räumen wurde eine Trennwand als Sichtschutz eingebaut. Hinter der Trennwand wurde auch ein Regieraum errichtet.

Durch ein Fenster zum Saal kann der Techniker das Geschehen überwachen und die gesamte Saaltechnik steuern. Auch vom Catering Bereich in den Saal gibt es ein Fenster, dieses soll für die Getränkeausgabe während der Veranstaltungen genutzt werden.

Prüfungen und Feiern schon dort abgehalten

„Ich freue mich sehr, dass nach doch recht langer Bauzeit der Saal nun übergeben werden konnte und auch bereits die ersten Veranstaltungen darin stattgefunden haben. Den Abschlussschülern von Ludwig-Thoma-Gymnasium und Realschule konnte so ein würdevoller Schuljahresabschluss ermöglicht werden und auch das Chiemgau-Orchester konnte bereits wieder ein Konzert geben“, so Bürgermeister Friedrich bei der „Schlüsselübergabe“.

Seit März finden aufgrund von Corona auch bereits Gemeinderatssitzungen sowie Abiturprüfungen im Saal statt. Wenn maximal bestuhlt wird, finden 644 Zuschauer künftig im König-Ludwig-Saal einen Platz.

Tag der offenen Tür anvisiert

Friedrich könnte sich für die offizielle Übergabe des Saales von der Gemeinde an die Prien Marketing GmbH, die den Saal ja betreibt, sehr gut einen Tag der offenen Tür vorstellen, bei dem interessierte Bürger in ganz ungezwungener Atmosphäre den Saal und vor allem das neue Foyer begutachten können, Brotzeiten im Foyer und im Außenbereich angeboten werden und die Blaskapelle Prien, die traditionsgemäß ja immer mit dem Neujahrskonzert das Jahr im König-Ludwig-Saal eröffnet, zusammen mit dem Trachtenverein mit kurzen Einlagen die Veranstaltung mitgestaltet“, führt der Rathauschef weiter aus. Lob zollte er dem Architektenpaar Monika und Michael Körner für ihre Arbeit sowie Kurz aus dem Rathaus und den beteiligten Firmen.

Der Saal musste brandschutztechnisch an den geforderten Standard angepasst werden. Zusätzlich wurde beschlossen den Eingangsbereich neu zu gestalten und umzubauen. „Der Saal hat seinen Charme und sein altbekanntes Erscheinungsbild nicht verloren, ist aber durch den neuen Eingangsbereich in der Moderne angekommen, sowohl technisch als auch optisch“, so Kurz. Coronabedingt gab es Lieferschwierigkeiten bei einigen Materialien/Bauteilen wie zum Beispiel die Brandschutztüren vom Foyer in den Saal. Diese Verzögerung hat den Zeitplan stark beeinflusst, da Folgegewerke nicht weitermachen konnten.

Rampe für Rollstuhlfahrer

Der Eingangsbereich hat überdies eine Rampe für Rollstuhlfahrer erhalten. Diese wurde nach den aktuellen Vorschriften gebaut. Die Neigung darf maximal sechs Prozent betragen, die geneigten Flächen dürfen nicht länger als sechs Meter sein, dann muss ein Zwischenpodest eingebaut werden. Der Saal hat seit 2016 seinen Namen.

Damals, 2015, fand ein Wettbewerb zur Namensänderung des kleinen und großen Kursaals statt. Im Jahr 2016 wurde dann die Namensänderung im Marktgemeinderat beschlossen. Es gibt auf der Südseite des Gebäudes einen Schriftzug (vom Parkplatz ersichtlich). Und für alle Faschingsnarren besonders wichtig: Die Gilde kann – sofern die Corona-Pandemie es zulässt – wieder ihre legendären Bälle im König-Ludwig-Saal abhalten.

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