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Neue Vereinbarung der Nachbargemeinden

Gemeinsames Projekt von Prien und Frasdorf: Nur einer kann bei Kita-Bau Zuschüsse beantragen

Auf der gelb markierten Fläche bauen die Gemeinden Prien und Frasdorf einen Kindergarten. Für die Zuschussbeantragung musste nun eine neue Zweckvereinbarung zwischen den Kommunen abgeschlossen werden.
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Auf der gelb markierten Fläche bauen die Gemeinden Prien und Frasdorf einen Kindergarten. Für die Zuschussbeantragung musste nun eine neue Zweckvereinbarung zwischen den Kommunen abgeschlossen werden.
  • Silvia Mischi
    VonSilvia Mischi
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Einstimmig beauftragte der Gemeinderat Prien in jüngster Sitzung Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG), mit Frasdorf eine neue Vereinbarung für den Kita-Bau in Wildenwart abzuschließen. Die Regierung von Oberbayern hatte zuletzt die Planungen über den Haufen geworfen.

Prien – Hintergrund des formellen Akts: Nur jene Kommune kann Fördergelder beantragen, auf deren Grund ein Bauwerk entsteht. Dies ist bei dem Gemeinschaftsprojekt „Fünfgruppiger Kindergarten Wildenwart“ eben Prien. „Die bisher geschlossene Zweckvereinbarung ist so hinsichtlich etwaiger Zuschüsse nicht umsetzbar. Die Regierung hat dies moniert“, erläuterte Friedrich.

Entscheidend ist in welcher Gemeinde der Baugrund liegt

Ursprünglich hätte jede der beiden Gemeinde Zuschüsse beantragt. Doch das darf nicht sein. Es zählt die Gemeinde, auf deren Grund das Bauwerk entstehen soll. Der Frasdorfer Gemeinderat hat der neuen Zweckvereinbarung schon im Juli zugestimmt. Jetzt zog Prien nach. Wie berichtet, entsteht in Wildenwart ein fünfgruppiger Kindergarten mit Hort.

Der Bebauungsplan für die neue Kindertagesstätte an der Gemeindegrenze wurde von der Gemeinde Frasdorf in Auftrag gegeben. Zeitgleich hat die Marktgemeinde Prien die Pläne für den Neubau vergeben. Erstmals werden zwei Kommunen in Bayern über die Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam einen Kindergarten planen und bauen.

Frasdorf stimmte schon im Juli zu

„In Frasdorf gab es dazu schon seit längerer Zeit konkrete Vorstellungen über einen idealen Standort im Norden der Gemeinde im Bereich von Kirche, Schule und Pfarrheim von Wildenwart. Die Gemeinde Frasdorf und der Markt Prien am Chiemsee teilen sich sämtliche Kosten im Verhältnis 50 zu 50 – beginnend bei der Bauleitplanung bis hin zur abschließenden Fertigstellung des Gebäudes und die förderfähige Erstausstattung sowie zukünftige Sanierungskosten. Die Baukosten belaufen sich nach aktueller Schätzung auf rund 3,76 Millionen Euro.

Aufteilung nachgefragt

Dr. Simone Hoffmann-Kuhnt (Die Grüne) erkundigte sich im Zuge der neuen Zweckvereinbarung nach der Aufteilung der Kindergartenplätze. Ihr fehlten diese Angaben im Vertrag. „Dies ist doch in Artikel 1 festgehalten“, so Friedrich. Je zwei Gruppen „gehören“ demnach Frasdorf und Prien. Die Hortgruppe würde aus der Schule Wildenwart belegt.

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