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Nachruf

Walter Munkler

Prien – Eine große Trauergemeinde nahm in der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ und auf dem Priener Friedhof Abschied von Diakon i.

R. Walter Munkler, der im Alter von 92 Jahren verstorben war.

Pfarrer Klaus Hofstetter feierte das Requiem zusammen mit Diakon Josef Jackl, Diözesanreferent für die Diakone in der Erzdiözese München-Freising. Die musikalische Gestaltung übernahm die Gruppe „Die jungen Wilden“ unter der Leitung des neuen Kirchenmusikers Bartholomäus Prankl. Hofstetter erinnerte an das christliche Leben von Diakon Munkler, das vor allem von seinem ausgeprägten Familiensinn bestimmt war. 1956 heiratete er im Berchtesgadener Land seine Frau Eva-Maria, 1969 kam er mit Ehefrau und fünf Kindern nach Prien, 1974 empfing er die Diakonenweihe.

„Er war ein aufrechter und aufrichtiger Christ, der die Gnade und Kraft Gottes immer weiter geschenkt hat“, charakterisierte Hofstetter den Verstorbenen.

Munkler hatte zunächst einen kaufmännischen Beruf ergriffen, bevor er sich zum Theologie-Studium entschloss. Zu seiner Freude war seine erste Trauung die seiner eigenen Tochter. Die Taufen all seiner Enkelkinder konnte er mit ebenso großer Freude vornehmen.

„Seine Menschenfreundlichkeit und seine Liebe zu den Menschen war wohl darin begründet, dass er als uneheliches Kind geboren war und nach seinem Kriegsdienst in jungen Jahren von einer Bauersfamilie ohne eigene Kinder im Berchtesgadener Land adoptiert wurde. Dafür war er ein Leben lang dankbar, was sich auch in seiner Zuneigung zu Geflüchteten und Asylbewerbern zeigte“, erinnerte der Geistliche. hö

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