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Nachthimmel vielerorts hell erleuchtet

Der Chiemgau begrüßt das neue Jahr mit Feuerwerken

Menschen sehnen sich in Zeiten von Corona nach Normalität, dazu zählt für viele auch, das neue Jahr mit Feuerwerk oder Böllern zu begrüßen.
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Menschen sehnen sich in Zeiten von Corona nach Normalität, dazu zählt für viele auch, das neue Jahr mit Feuerwerk oder Böllern zu begrüßen.
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Trotz Feuerwerks-Verkaufsverbot und Böllerverbot auf öffentlichen Plätzen hießen die Chiemgauer im Rahmen der erlaubten Möglichkeiten das neue Jahr in der Silvesternacht vielerorts mit bunten krachenden Feuerwerken willkommen.

Prien/Chiemgau – So zumindest waren die Rückmeldungen in den sozialen Netzwerken. Die Tage zuvor waren Diskussionen zwischen Befürwortern und Ablehnern der Silvester-Schießerei zum Teil heiß gelaufen. Am 1. Januar überwog in sehr vielen Beiträgen die Freude und die Gegner hielten sich sichtlich zurück: „Endlich wieder Normalität“ und „danke“ war dort zu lesen.

Die Meinungen gingen im Vorfeld stark auseinander. Da stand auf der einen Seite das Böller-Verkaufsverbot des Gesetzgebers, um Unfälle zu vermeiden und Krankenhäuser in Coronazeiten nicht zusätzlich zu belasten. Schon seit einigen Jahren gibt es Diskussionen um den Umweltaspekt und die „Geldverschwendung“.

Tierbesitzer in Sorge

Tierbesitzer sorgen sich jedes Jahr vor dem Silvestergeknall um ihre Tiere, die zum Teil panisch auf die ungewöhnlichen, lauten Geräusche reagieren. Entsprechend lauteten die Diskussionen in sozialen Netzwerken, zum Beispiel in der Facebook-Gruppe „Chiemgau – Do bin i dahoam“, die zwischenzeitlich fast 12 700 Mitglieder hat.

Auf Fragen im Vorfeld, ob und wo man in Österreich Böller kaufen könne, brannte prompt ein Feuerwerk an Kommentaren ab. Die Admins griffen immer wieder mit dem Hinweis ein, dass belehrende und beleidigende Posts in dieser Gruppe unerwünscht seien.

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Vielleicht aufgrund dessen oder aus anderen Gründen schienen viele Gegner am 1. Januar milde gestimmt oder zumindest zurückhaltend gewesen zu sein, denn in vielen Kommentaren überwog die Freude und es fand sich kaum Gegenrede. Mitglieder berichteten von Feuerwerken von der Kampenwand bis Traunstein. Grassau, so ein Beitrag, sei der Hammer gewesen, und auch in Kolbermoor, Grabenstätt, Übersee, Inzell und anderen Orten leuchtete demnach der klare Nachthimmel von sprühenden Farbfontänen.

Auf Privatgrundstücken war es erlaubt, Restbestände abzufeuern. Reaktionen darauf: „Mega, hat richtig gut getan“, „weil‘s so schee war“, „Fast wieder normales Leben“, „ein Traum“ oder „das tut gut ... zu wissen, dass es Menschen gibt, die das neue Jahr willkommen heißen und ein Mal im Jahr Tradition und Freude zeigen“. In der Gruppe „Unser Übersee“ bedankte sich ein Mitglied mit den Worten: „Danke liebe Überseer für den bunten Jahresübertritt ... ich wusste, auf euch ist Verlass.“

Ruhige Bilanz der Polizei

Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zog noch am Samstagmorgen eine erste Bilanz, wonach die Silvesternacht weitgehend ruhig verlaufen sei. Die meisten Menschen hätte sich an die geltenden Regelungen gehalten.