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Kameraden leisten rund 1500 Arbeitsstunden

Warum man sich auf die Feuerwehr Prien-Atzing auch im vergangenen Jahr verlassen konnte

Auszeichnung für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst (von links) Bürgermeister Andreas Friedrich ehrte Christian Freund, Hans-Peter Riepertinger, Paul Huber und Andreas Riepertinger gemeinsam mit Kreisbrandmeister Stefan Pfliegl.
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Auszeichnung für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst (von links) Bürgermeister Andreas Friedrich ehrte Christian Freund, Hans-Peter Riepertinger, Paul Huber und Andreas Riepertinger gemeinsam mit Kreisbrandmeister Stefan Pfliegl.
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Insgesamt 38 mal musste die Feuerwehr Atzing im vergangenen Jahr ausrücken. Dafür gab es aber einen ganz besonderen Höhepunkt.

Prien – 38 Einsätze und damit etwas weniger als im Jahr zuvor waren im abgelaufenen Jahr bei der Feuerwehr Prien-Atzing zu verzeichnen. Darauf wies Erster Kommandant Paul Huber bei Hauptversammlung der Wehr hin. Er berichtete von 43 aktiven Feuerwehrleuten innerhalb der Feuerwehr Atzing.

Diese hatten im Jahr 2021 unter anderem 13 Brandeinsätze und mussten zwölfmal wegen technischer Hilfeleistungen ausrücken. Bei 13 Alarmierungen ging es darum, die ausgelöste Brandmeldeanlagen zu prüfen. Insgesamt sind 1.513 Arbeitsstunden bei den Einsätzen und Übungen zusammengekommen.

Neues Fahrzeug in Dienst gestellt

Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr: die Indienststellung des neuen Fahrzeuges LF 20 Kat/ S, welches das Fahrzeug LF 8/6 aus dem Jahr 1997 ersetzte. An der Anschaffung Neu-Fahrzeuges mit Gesamtkosten von 430.000 Euro beteiligte sich auch der Feuerwehrverein.

Ihm galt auch der Schwerpunkt der Übungen im vergangenen Jahr. Zwölf Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren, davon vier Dirndl, trafen sich dienstags beim Feuerwehrhaus zum gemeinsamen Üben und Lernen. Ihre Kenntnisse konnten sie jüngst bei einem Test erfolgreich unter Beweis stellen.

Aktivitäten im Landkreis

Ausführlich informierten Schriftführer Werner Vietz und Vorstand Martin Loferer über die Aktivitäten im vergangenen Jahr sowie über die gute Zusammenarbeit vor Ort mit dem Förderverein und dem Trachtenverein. Ein besonderes Lob gab es für die Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Anna Boggusch und Georg Müller, ein weiterer Dank galt Yvonne Jell für die stete Sauberhaltung des Florianstüberls.

Kreisbrandmeister Stefan Pfliegl informierte über das aktuelle Geschehen im Landkreis: von Besichtigungen verschiedener Feuerwehrhäuser, über die digitalen Alarmierung sowie über Rettungseinsätze von Feuerwehrleuten aus dem Landkreis Rosenheim in den Hochwasser-Katastrophengebieten Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz‘. Michael Schlosser dankte als Vorstand des örtlichen Trachtenvereins „Daxenwinkler“ und auch im Namen des Fördervereins für das gute Auskommen miteinander.

Gute Zusammenarbeit mit Priener Wehr

„Auf die Atzinger Feuerwehr kann man sich verlassen, das haben vor allem die Hochwasser- und Unwetter-Einsätze der letzten Jahre gezeigt“, sagte Priens Erster Bürgermeister Andreas Friedrich in seinem Grußwort an die Kameraden. Erfreulich sei dabei die gute Zusammenarbeit mit der Priener Wehr. Besonders dankte Friedrich den Aktiven und der Vorstandschaft.

Gemeinsam hatten sie zum Beispiel einen Schaden am Gerätehaus in Eigenleistung behoben. Diesen hatte ein bislang noch unbekannter Lkw-Fahrer verursacht. Das habe der Gemeinde 7000 Euro erspart, wie Friedrich betonte.

Auf gutes Wetter hoffen die Kameraden für den musikalischen Frühschoppen am Pfingstmontag, 6. Juni, vor dem Vereinshaus und für die Woodparty, welche am Freitag, 12. August, im Buchenwald von Munzing mit Ausweichtermin am Samstag, 13. August geplant ist.

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Im Rahmen der Mitgliederversammlung konnten Erster Bürgermeister Andreas Friedrich und Kreisbrandmeister Stefan Pfliegl Ehrungen vornehmen, dabei gab es für Paul Huber, Hans-Peter Riepertinger, Christian Freund und Andreas Riepertinger Urkunden für nunmehr 25-jährige aktive Zugehörigkeit zur Feuerwehr Atzing.

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