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Erfahrungsaustausch

12. Symposium „Logistik Innovativ“ in Prien: Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Bayerns

Bei der Eröffnung des Symposiums: (von links) Andreas Friedrich, Bürgermeister der Marktgemeinde Prien am Chiemsee, Karl Fischer, Geschäftsführer LKZ Prien, Dr. Petra Seebauer, Geschäftsführerin LKZ Prien und Otto Lederer, Landrat Rosenheim.
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Bei der Eröffnung des Symposiums: (von links) Andreas Friedrich, Bürgermeister der Marktgemeinde Prien am Chiemsee, Karl Fischer, Geschäftsführer LKZ Prien, Dr. Petra Seebauer, Geschäftsführerin LKZ Prien und Otto Lederer, Landrat Rosenheim.

Beim 12. Symposium „Logistik Innovativ“ in Prien am Chiemsee trafen sich über 175 Teilnehmer aus dem In- und Ausland. Die Logistik ist einer der wichtigsten und am stärksten wachsenden Wirtschaftszweige Bayerns.

Prien – Die zuverlässige Gestaltung globaler Lieferketten, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Krisen und Konflikte mit weltweiten Auswirkungen, die sinnvolle Auswahl und der kosteneffiziente Einsatz verschiedenster Verkehrsträger sowie die effektive und nachhaltige Durchführung der letzten Meile im urbanen Verkehr, das sind nur einige der Themen, mit denen sich auf dem 12. Symposium Logistik Innovativ im Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) in Prien am Chiemsee seit dem 24. Mai rund 175 Fachbesucher aus dem In- und Ausland beschäftigen.

Nach der feierlichen Eröffnung durch die beiden amtierenden Geschäftsführer des Logistik-Kompetenz-Zentrums in Prien, Dr. Petra Seebauer und Karl Fischer, begrüßten der Landrat des Landkreises Rosenheim, Otto Lederer, und der erste Bürgermeister der Marktgemeinde Prien, Andreas Friedrich, die anwesenden Redner und Diskutanten sowie die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Moderiert von Heinrich Klotz, Redakteur für Kombinierten Verkehr bei der DVV Media Group GmbH, und eingeleitet durch einen Impulsvortrag von Roland Klement, Vorstand F&E der Schmitz Cargobull AG, diskutierte ein hochkarätig besetzter Expertenkreis über die notwendigen Entwicklungen, um die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene in der Zukunft weiter voranzutreiben.

Digitalisierung und den Datenaustausch

Nach der anschließenden Kaffeepause, die dem Fachpublikum Zeit zum Networking bot, wurde über die Digitalisierung und den Datenaustausch von Lieferketten diskutiert. Inspiriert durch einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Robert Kuttler von der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen der Technischen Hochschule Rosenheim wurden die Einsatzmöglichkeiten der Digitalisierung zur Optimierung von Lieferketten, sogenannten Supply Chains, aufgezeigt. Höhepunkt des ersten Tages war der Empfang auf Schloss Herrenchiemsee. Rund 350 Gäste waren der Einladung des Bayerischen Staatsministers für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, gefolgt. Bernreiter konnte zu diesem Anlass seine Kollegin aus Tirol, die Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe, und den Landeshauptmannstellvertreter Daniel Alfreider aus Südtirol begrüßen. In seiner Festrede betonte Staatsminister Bernreiter den hohen Stellenwert der Logistik für die Bayerische Wirtschaft: „Die Logistik gehört zu den wichtigsten und wachstumsstärksten Wirtschaftszweigen in Bayern. 400 000 Beschäftigte erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 36 Milliarden Euro, das entspricht rund 18 Prozent des gesamt-deutschen Umsatzes. Damit liegt Bayern an der Spitze im Ländervergleich!“

Staatsminister Bernreiter verwies weiterhin auf die Herausforderungen, denen sich die Branche bereits heute schon und zukünftig stellen muss: So würden neben den Schwierigkeiten der Branche, geeignete Fachkräfte zu finden, auch der Klima- und Umweltschutz hohe Anforderungen an den gesamten Sektor stellen. Bayern habe sich hier das ehrgeizige Ziel gesteckt, bis 2040 klimaneutral zu sein.

Am Mittwoch wurde das Symposium mit drei weiteren Themenschwerpunkten fortgesetzt: im Fokus stehen insbesondere die nachhaltige und autonome Gestaltung des urbanen Wirtschaftsverkehrs in Städten und Kommunen. Eine weitere Sequenz des Symposiums beleuchtet die Sichtweise der Verlader im Hinblick auf eine kontinuierlich steigende Anzahl an alpenquerenden LKWs. Unter anderem wird hierzu Dr. Karin Jäntschi-Haucke, stellvertretende Leiterin der Abteilung Vernetzte Mobilität und ÖPNV im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, die Strategie Bayerns zur Bewältigung des Brenner-Transits aufzeigen. Der Nachmittag des zweiten Tages ist ausnahmslos den Lösungsmöglichkeiten hin zu einer klimaneutralen Mobilität und Logistik gewidmet. Wie können die europäischen und nationalen Klimaziele und eine starke Reduzierung der CO2-Emissionen mittelfristig erreicht werden? CO2-freie Antriebskonzepte und deren Auswirkungen auf die Infrastruktur, auf den Einsatz eines intermodalen Verkehrsmix und auf die gesamte Supply Chain werden beleuchtet. Diskutanten und Vertreter aller Verkehrsträger, angefangen von der Schiene über die Straße bis hin zu den Verkehrsträgern Luft und Wasser kommen hier zu Wort. Zeitgleich zum 12. Symposium Logistik Innovativ begeht das LKZ auch sein 25-jähriges Jubiläum: Im Jahr 1997 wurde feierlich der erste Spatenstich „auf der grünen Wiese“ zum Bau des LKZ gesetzt.

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Das nächste Symposium Logistik Innovativ ist turnusgemäß für den 7. bis 8. Mai 2024 geplant.

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