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Unterricht in Pandemiezeiten

Elternbeiräte der Priener Schulen beraten sich mit Bürgermeister Friedrich zu Präsenzunterricht

Bürgermeister Andreas Friedrich (dritter von rechts) überreichte den Elternbeiräten der Priener Schulen Blumensträuße sowie jeweils eine Spende von 200 Euro: (von links) Maria Riepertinger, Andreas Anner, Michaela Thoma, Diana Frank, Bernd Ramming, Anette Resch, Alexander Hoffmann, Christine Lechermann und Petra Wörndl
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Bürgermeister Andreas Friedrich (dritter von rechts) überreichte den Elternbeiräten der Priener Schulen Blumensträuße sowie jeweils eine Spende von 200 Euro: (von links) Maria Riepertinger, Andreas Anner, Michaela Thoma, Diana Frank, Bernd Ramming, Anette Resch, Alexander Hoffmann, Christine Lechermann und Petra Wörndl.

Auf Einladung des Bürgermeisters Andreas Friedrich trafen sich die Elternbeiräte der Priener Schulen kurz vor den Ferien im Chiemsee Saal. Diese Zusammenkunft mit Fragen und Anregungen sowie der Vorstellung der zuständigen Ansprechpartner in der Jugendarbeit hat Tradition. 

Prien – Friedrich bedauerte, dass das Treffen nicht wie üblich vor den Weihnachtsferien stattfand. Folglich wurde auch die jährliche Weihnachtsspende der Gemeinde von jeweils 200 Euro an die Elternbeiratsvorsitzenden der einzelnen Schulen offiziell verspätet überreicht.

Luftreiniger für Außenstellen

Der Bürgermeister berichtete im Hinblick auf das kommende Schuljahr, dass die Gemeinde Prien als Sachaufwandsträger der Schulen die Lüftungssituation an der Franziska-Hager-Schule überprüfen ließ, jedoch kein Handlungsbedarf bestünde, während in den Außenstellen Luftreinigungsgeräte angeschafft würden.

Anette Resch, Referentin für Jugend und Schule, sowie Claudia Sasse vom Priena You Jugendzentrum der Gemeinde griffen die Corona-Einschränkungen auf und betonten, dass sie ihre Aufgabe darin sähen, alles dafür zu tun, die Kontakte unter den Kindern und Jugendlichen nicht abreißen zu lassen.

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Resch stellte als zukünftige Angebote die neue Skater Rampe am Sportplatz, eine geplante Multifunktionskletterwand, „Kennenlernabende“, Kinoabende, die Gestaltung des Wendelsteinparks mit Rahmenprogramm durch Künstler und ein Medienausbildungsprojekt des Landkreises vor. Für den zwölfköpfigen Jugendrat wünschte sie sich die Beteiligung von Schülern aller Schulen. Sasse bezeichnete das PrienaYou als Luxusjugendzentrum, das auf drei Etagen vielfältige Möglichkeiten bietet: Angefangen mit Ernährungsberatung in der Küche bis zu beruflichen Orientierungsgesprächen.

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Mittelschulverbandsrätin Rosi Hell und Sandra Biechl, Schulsozialpädagogin (FHM), wiesen auf ihre Erfolgsbilanz bei der Rekrutierung von Ausbildungsplätzen für Mittelschulabsolventen hin. In der Franziska-Hager-Schule wird in vertraulichen Gesprächen Hilfe zur Selbsthilfe angeboten. Eine Praxisklasse aus Prien wird sich am Mund-Art-Weg beteiligen. Maria Riepertinger, Elternbeirätin Wildenwart, iniziierte den Höfe-Weg, der auch von Kindern der Mittagsbetreuung besucht wurde.

Beratung durch Ehrenamtliche

Silvia Schütz und Kerstin Stock vom Paten Projekt „Jugend in Arbeit“ kümmern sich zusammen mit 22 Ehrenamtlichen in Prien und Umgebung ebenfalls um Ausbildungsplätze und beraten auch Alleinerziehende bei wirtschaftlichen Problemen. Ein breit gefächertes Angebot stellte auch Ramona Hein vom Caritasverband vor, um Verhaltensauffälligkeiten wie Ängste und Phobien auszugleichen. Manuela Damköhler von der „Aktion für das Leben“ berichtete ebenso von der Unterstützung der Familien in schwierigen Situationen.

Abgesehen vom Interesse an den beachtlichen Hilfsangeboten waren die Zusammenlegung der beiden Realschulen, die Mittagsbetreuung, die Anregung einer Bürgerversammlung für Jugendliche, das Ferienprogramm und die Rückschau auf das Schuljahr, Themen, die von den Elternbeiräten aufgegriffen wurden.

Sorge bereitete auch der eventuelle zukünftige Lehrermangel an der umgestalteten Realschule und der coronabedingte Unterrichtsausfall. Einig waren sich alle, dass die Schulschließungen in Zukunft unbedingt vermieden werden müssen, um Beeinträchtigungen der Kinder zu vermeiden. Gegen den Präsenzunterrichtsausfall gab es noch einen Tipp aus der Praxis vom Bürgermeister: Die Notbetreuung beinhalte immer ein Recht auf Unterricht.

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