Planungen für den Ausbau der A8 schreiten voran

Bernau –. Die Ausbau-Planungen für die A 8 sind angelaufen.

Der erste Tekturantrag vom Dezember  2019 sei nun öffentlich einzusehen, sowohl im Rathaus, als auch unter www.abdsb.bayern.de/ projekte/planung gab Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) bekannt. Peter Pertl (CSU) erklärte, dass er den Unterlagen keine aktiven Lärmschutzmaßnahmen entnehme. Trotz der guten Gespräche habe sich also nichts an den Planungen geändert, bedauerte er. Es sei „tragisch“, dass der Übergang komplett zurückgebaut werde, denn es gebe viele einfache Möglichkeiten für den Lärmschutz.

Auch Ulla Zeitelmann (Die Grünen) äußerte sich kritisch. Ihrer Ansicht nach verstoße es gegen das Bundes-Immissionsschutzgesetz, wenn die zusätzliche Fahrspur nicht mehr Provisorium sei. Aber dafür brauche es eine Beratung von Spezialisten in Sachen Umweltrecht.

Biebl-Daiber wies für die weitergehende Information der Bürger auf die Homepage der Gemeinde www. gemeinde-bernau.de/aktuelles-in-bernau-am-chiemsee/ planfeststellungsverfahren-a8-muenchen-salzburg hin.

Der Zeitrahmen, so die Bürgermeisterin, sehe vor, dass vom 3. Juli bis zum 3. August der Plan ausgelegt sei. Bis zum 3. September hätten Gemeinde und Bürger Zeit, um schriftliche Einwendungen vorzutragen. Bei der Gemeinderatssitzung am 23. Juli sollen die wichtigsten Änderungen vorgestellt und die daraus folgenden Anträge der Gemeinde Bernau beschlossen werden.

Parallel dazu laufe das Verfahren für die Bürger. Biebl-Daiber wies darauf hin, dass es keine Möglichkeiten mehr gebe, das gesamte Verfahren von vorn zu beginnen. Lediglich die Punkte, die in der Tektur gegenüber der Erstplanung abweichen, könnten noch einmal überprüft und gegebenenfalls geändert werden.

Sie wiederholte ihre Einladung an alle Bernauer, die Pläne einzusehen und ihre Einwände vorzubringen. elk

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