Planänderung für eine neue Maschinenhalle in Bernau

Bei einer Gegenstimme billigte der Gemeinderat die Entwurfsplanung für die Änderung des Bebauungsplans „Grabenfeld/Engelländerstraße“. Im nächsten Verfahrensschritt legt die Gemeinde die Pläne öffentlich aus und beteiligt die Träger öffentlicher Belange.

Bernau – Der Punkt kam laut Rathaus-Geschäftsführerin Irmgard Daxlberger nur deshalb erneut auf die Tagesordnung, weil das Gremium beim letzten Mal nicht beschlussfähig gewesen sei. Ein Gemeinderat war zu wenig anwesend.

Maschinenhalle auf der Wiese geplant

Zum Inhalt der Bebauungsplanänderung: Der private Antragsteller möchte auf seinem Grundstück auf Höhe der Grabenfeldstraße 6 laut Bauverwaltung eine landwirtschaftliche Maschinenhalle bauen. Im ersten Anlauf scheiterte der Antrag, weil das Vorhaben gegen die Grundzüge der Planung im Bebauungsplan verstieß. Der Gemeinderat wollte die Fläche außerdem als Wiese erhalten. Momentan wird sie als erweiterter Hausgarten genutzt. Auf einem benachbarten Grundstück bestünde Baurecht.

Bernauer Gemeinderat bevorzugt Variante mit der geringsten Flächenversiegelung

Inzwischen legte der Antragsteller mehrere Alternativen zur Flächenversiegelung für die Maschinenhalle vor. Der Gemeinderat stimmte daraufhin heuer im Juli einem Änderungsverfahren für den Bebauungsplan zu. Das Gremium bevorzugt die Alternative mit der geringsten Flächenversiegelung. Das Landratsamt sprach sich für ein vereinfachtes Verfahren aus. Das heißt, ein Umweltbericht ist nicht notwendig.

Das Baufenster ist laut Bauverwaltung acht mal zwölf Meter groß vorgesehen für ein Nebengebäude. Die seitliche Wandhöhe ist auf 3,50 Meter festgesetzt. tw

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