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SELIGE IRMENGARD SCHWEBT SCHÜTZEND ÜBER DIE FRAUENINSEL

Pilger reisen zur alljährlichen Chiemgau-Wallfahrt auf die Chiemseeinsel

Als einen besonderen Ort beschrieb Pfarrer Martin Straßer den Pilgern der Chiemgau-Wallfahrt das Kloster Frauenwörth mit dem Münster und dem Altarbild der Chiemgau-Patronin, der Seligen Irmengard.
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Als einen besonderen Ort beschrieb Pfarrer Martin Straßer den Pilgern der Chiemgau-Wallfahrt das Kloster Frauenwörth mit dem Münster und dem Altarbild der Chiemgau-Patronin, der Seligen Irmengard.

Einen Tag zum Feiern sah Pfarrer Martin Straßer, Leiter des Pfarrverbandes Oberes Achental, als er am Sonntag die Wallfahrer der Chiemgau Wallfahrt in der Gnadenkirche der Fraueninsel begrüßte. „Heute ist der Festtag Maria Königin, wir sind zur Seligen Irmengard, der Schutzpatronin des Chiemgaus, gepilgert.“

Chiemsee – Außerdem ergänzte er, dass er 1996 in diesem Münster der Fraueninsel seine Priesterweihe feierte.

Straßer erinnerte an die jahrhundertealte Geschichte des Klosters Frauenwörth, dem die Selige Irmengard um das Jahr 850 als Äbtissin der Benediktinerinnen vorstand. Die übertragenen Erzählungen berichten, wie sie sich um ihre Mitschwestern und die verarmten Fischer, Bauern und Tagelöhner bemühte. Papst Pius XI. sprach sie im Dezember 1928 selig. Der Pfarrer forderte auf, sich in die Lage der Menschen vor 500 Jahren zu versetzen, wenn sie in ihren Booten zu einer Wallfahrt und einem Fest zur Fraueninsel aufbrachen. Der Gedanke verdeutlichte, welche Bedeutung das Kloster für die Region hat.

Pfarrer Straßer deutete in seiner Predigt auf das große Altarbild. Das zeigt, wie die selige Irmengard mit dem Stab der Äbtissin in der Hand und einer Krone auf dem Kopf über der Fraueninsel schwebt. Die Krone als Symbol stehe wie bei Maria Königin für das Reich Gottes. Wie ihr steht das Reich Gottes einem jedem offen. „Es gibt eine Krone, die auf dich wartet“, so der Pfarrer an die Pilger. Den Weg sah Straßer im Gottesdienst. Der sei zunächst Ausdruck des Miteinanders.

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Musikalisch begleitet wurde die Feier von Organistin und Sängerin Maria Blank und den beiden Sängerinnen aus dem Schlechinger Trio Maranatha, Anneliese Genghammer und Monika Müllinger. Nach der Kommunion folgten die Gläubigen dem Pfarrer und beteten an der Irmengardkapelle des Münsters.

Pfarrer Straßer erzählte unserer Zeitung, dass es Wallfahrten zur Fraueninsel immer schon gegeben habe. Die Chiemgau-Wallfahrt in dieser Form seit ungefähr 1990. Damals sei sie aus verschiedenen Betkreisen mit verschiedenen Pfarrern hervorgegangen. Zu Zeiten seiner eigenen Sinnsuche, so beschreibt er, beeindruckte ihn schon früh die Fraueninsel und die Abtei der Benediktinerrinnen. Seitdem brach der Kontakt nie ab und erreichte für ihn mit der dortigen Feier seiner Primiz einen Höhepunkt. Deswegen beteiligt sich Pfarrer Straßer alljährlich an der Chiemgau Wallfahrt.

Die Pilger reisten selbstständig zur Fraueninsel an. Die Chiemseeschifffahrt kam ihnen mit einer ermäßigten Überfahrt entgegen. re

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