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Ausbildung abgeschlossen

„Pflege ist ein Dienst an der Gesellschaft“: 21 neue Fachkräfte aus Traunstein

Prüfungsbeste der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe waren (vorn von links) Susanne Braun-Klier, Anastasia Todorovic sowie Olga Gaynanova. Nicht auf dem Foto ist Katharina Ballauf. Auf dem Foto hinten von links sind der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser, Pflegedirektorin Manuela Großauer, Klassenleiter Wolfgang Raufeisen, der stellvertretende Schulleiter Bernhard Wendl und der Medizinische Direktor Dr. Stefan Paech.
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Prüfungsbeste der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe waren (vorn von links) Susanne Braun-Klier, Anastasia Todorovic sowie Olga Gaynanova. Nicht auf dem Foto ist Katharina Ballauf. Auf dem Foto hinten von links sind der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser, Pflegedirektorin Manuela Großauer, Klassenleiter Wolfgang Raufeisen, der stellvertretende Schulleiter Bernhard Wendl und der Medizinische Direktor Dr. Stefan Paech.

In Traunstein wurden 21 frisch examinierte Pflegefachhelfer aus elf Nationen ins Berufsleben entlassen. Auf sie warten viele Herausforderungen, aber der Bedarf ist gleichermaßen hoch: Im sechsstelligen Bereich liegt die Zahl der Kräfte, die schon jetzt dringend gebraucht werden.

Traunstein – Mit der Zeugnisübergabe im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe der Kliniken Südostbayern AG wurden 21 frisch examinierte Pflegefachhelfer aus der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe Traunstein verabschiedet. Prüfungsbeste waren Susanne Braun-Klier aus Freilassing (Notendurchschnitt 1,0), Anastasia Todorovic aus Salzburg (1,75) sowie Katharina Ballauf aus Seeon und Olga Gaynanova aus Bischofswiesen (jeweils 2,0).

In nur einem Jahr müssten die Pflegefachhelfer alles Wichtige lernen, um Patienten in schwierigen Situationen zu helfen, resümierte der stellvertretende Schulleiter Bernhard Wendl: „Das Aufgabengebiet ist riesig und ihre Arbeitskraft in der Pflege von enormer Wichtigkeit.“

Zeichen der Integration

Laut DBfK, dem deutschen Berufsverband für Pflege, sei Pflege für die Gesellschaft eine notwendige Dienstleistung.

„Unsere Pflegehelferklassen sind immer multikulturell und genau das macht diese Klassen so liebenswert“, so Wendl weiter und zählte elf verschiedene Nationen der Abschlussklasse auf. Er wertete diese Vielfalt als „ein Zeichen von Integration“. Er rief die Absolventen dazu auf, sich ihre offene Art zu bewahren, auf Menschen zuzugehen, sie zu lieben und sie so zu behandeln als wären es ihre Angehörigen.

Auch Klassenleiter Wolfgang Raufeisen betonte, die vergangenen Monate hätten seinen Schülern viel abverlangt, in einer Zeit, die von Sorgen um die Zukunft geprägt gewesen und weiterhin geprägt sei. Sie hätten einen mühsamen Weg erfolgreich begangen, stellte auch der Medizinische Direktor der Kliniken Südostbayern AG, Dr. Stefan Paech, fest. Er sei stolz auf die gezeigten Leistungen in Theorie und Praxis. Er freute sich, dass viele der Schüler sich für eine Tätigkeit oder weiterführende Ausbildung bei den Kliniken Südostbayern entschlossen haben.

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In den vergangenen Jahren habe die Kliniken Südostbayern AG wie andere Kliniken auch die Prozesse in der Patientenversorgung weiter optimiert und verschlankt. „Somit kann zweifelsfrei festgestellt werden, dass Sie nicht nur einen schönen Beruf, sondern auch einen zukunftssicheren Beruf gewählt haben, der Ihnen viele weitere Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet“, wandte sich der Medizinische Direktor direkt an die Absolventen.

Die Pflegedirektorin der Kliniken Südostbayern AG, Manuela Großauer, freute sich, dass zehn der Abschlussschüler eine weitere Ausbildung zur Pflegefachkraft anstreben.

Bedarf liegt im sechsstelligen Bereich

„Die gesamte Gesundheitsversorgung steht und fällt mit dem Einsatz professioneller Pflege in einem professionellen Team“, betonte Großauer. Der künftige Mehrbedarf an Pflegepersonal werde bundesweit auf rund 130.000 Vollkräfte in der Alten- und Langzeitpflege und auf 100.000 Vollkräfte in der Krankenpflege geschätzt.

Gesundheit sei das Kostbarste, was wir besitzen können, stellte der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser abschließend fest. Vor allen die Corona-Pandemie habe die Bedeutung der Gesundheit und den enormen Wert ihres beruflichen Engagements für die Gesellschaft aufgezeigt.

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Die neuen Pflegekräfte

Die erfolgreichen Prüfungsteilnehmer waren Katharina Ballauf (Seeon), Susanne Braun-Klier (Freilassing), Wanatchaporn Chanterb (Bad Reichenhall), Stefanie Dananic (Bad Reichenhall), Olga Gaynanova (Bischofswiesen), Hadish Gebrezgiher (Traunstein), Laura Gesslein (Übersee), Emanuela Ghican (Traunreut), Susanna Hacher (Unterwössen), Andrea Herl (Laufen), Amina Ibric (Trostberg), Abuzer Jafari (Bad Reichenhall), Sarah Katterl (Bayrisch Gmain), Julia Leitenbacher (Kirchanschöring), Sabrina Leitz (Anger), Narges Mahedi (Freilassing), Adian Murad (Piding), Abigail Onyekosor (Traunstein), Martin Spannbrucker (Tittmoning), Stefanie Stojanovic (Bad Reichenhall) und Anastasia Todorovic (Salzburg).

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