Pfarrverband Westliches Chiemseeufer

Prien: Ruhestandspfarrer löst Pfarrvikar ab

Andreas Zehetmair ist seit sechs Jahren im Ruhestand, doch das heißt nicht, dass er untätig ist: Er ist der neue Ruhestandspfarrer.
+
Andreas Zehetmair ist seit sechs Jahren im Ruhestand, doch das heißt nicht, dass er untätig ist: Er ist der neue Ruhestandspfarrer.
  • vonHans Thümmler
    schließen

Ruhestandspfarrer sind wertvolle Hilfen und sehr begehrt bei dem derzeitigen Priestermangel. So freut sich auch der Priener Pfarrer des Pfarrverbandes Westliches Chiemseeufer, Klaus Hofstetter, dass er mit Andreas Zehetmair einen weiteren Priester zugewiesen zu bekommen.

Prien – Pfarrer Zehetmair ist seit sechs Jahren im Ruhestand und war danach zur seelsorglichen Mithilfe in der Pfarrei Inzell. Seit dieser Zeit ist er auch Beauftragter für Trauerpastoral im Dekanat Traustein, das er noch weiter ausüben wird. Jetzt suchte er nochmals eine Veränderung, die er mit seinen 73 Jahren noch gut leisten kann. Zehetmair wurde 1975 durch Kardinal Julius Döpfner zum Priester geweiht. Nach seinen Kaplansjahren in Landshut und München, folgte eine Tätigkeit als Jugendpfarrer in Freising und danach war er einige Jahre als Pfarrer in München-Allerheiligen und Rosenheim-St. Nikolaus mit St. Hedwig. Seine Wohnung will er weiterhin in Grassau beibehalten.

Abschied vom Pfarrvikar

Leider musste Hofstetter dafür von Pfarrer Peter Bergmaier, der als Pfarrvikar in den Pfarreien tätig gewesen ist, Abschied nehmen. Er ist künftig als Pfarrvikar in den Pfarreien des Pfarrverbandes Oberes Achental zur Mithilfe in Unterwössen, Oberwössen, Schleching und Reit im Winkl tätig. Seine Hauptaufgabe als Klinikseelsorger an der RoMed Klinik Prien bleibt jedoch. Nach sechs Jahren als Pfarrer von Eggstätt folgten bei Bergmaier zwei Jahre als Pfarrer von Übersee.

Danach war er Klinikseelsorger in der RoMed Klinik Prien und half als Pfarrvikar im Pfarrverband Westliches Chiemseeufer und im Pfarrverband Bad Endorf. „Es war eine schöne, doch eher kurze Zeit der Begegnungen mit Ihnen. Man hatte immer das Gefühl, willkommen zu sein“, so Bergmaier zum Abschied.

Kommentare