Peter Schwarz ist Zweiter Bürgermeister

Entscheidung gefallen: Bürgermeisterin Martina Gaukler vereidigt den neuen Zweiten Bürgermeister Peter Schwarz. Eder

Staudach-Egerndach – Zum ersten Mal in dieser Legislaturperiode tagte der neue Gemeinderat im Saal des Gasthofs „Zum Ott“, um die Voraussetzungen für die künftige Zusammenarbeit in der konstituierenden Sitzung zu treffen.

Wichtigster Punkt war die Wahl des Zweiten Bürgermeisters, die Peter Schwarz für sich entscheiden konnte.

Zunächst aber galt es, die neuen Gemeinderäte zu vereidigen. Gemeinsam legten die sieben neuen, Andreas Fritzenwenger, Sebastian Gehmacher, Michael Hofer, Andreas Mader, Bastian Starf linger, Michael Sturm und Herbert Weber, den Eid ab. Martina Gaukler, die neue Bürgermeisterin, wurde nicht vereidigt, da sie den Bürgermeistereid bereits vor sechs Jahren, als sie zur Zweiten Bürgermeisterin gewählt wurde, ablegte. Nachdem das Gremium entschieden hatte, nur einen weiteren Bürgermeister als Vertretung zu wählen, schlug Bürgermeisterin Gaukler Peter Schwarz vor. Wählbar sei jeder Gemeinderat und sie könne sich die Zusammenarbeit auch mit jedem Gemeinderat sehr gut vorstellen. Diesen schlage sie vor, da mit ihm die Kommunalwahl sehr gut vorbereitet wurde und die Zusammenarbeit sehr gut gewesen sei. In der vergangenen Wahlperiode, sagte Schwarz, habe er viel gelernt und beim Moorrundweg mitgeholfen. Dieses Bürgermeisteramt sei sicherlich keine leichte Aufgabe, man müsse Rückgrat haben. Unterstützen werde ihn auch sein Arbeitgeber. Auch Bastian Starflinger wurde vorgeschlagen. Starf linger betonte, dass er sich über dieses Amt freuen würde und ebenfalls schon mehrfach mit der Bürgermeisterin zusammengearbeitet habe. Nach geheimer Wahl entfielen auf Schwarz acht und auf Starflinger fünf Stimmen. Nach mehrheitlicher Wahl wurde Peter Schwarz der Bürgermeistereid abgenommen.

Weitere Bürgermeister wurden nicht gewählt. Sollten beide Bürgermeister eine Vertretung benötigen, übernimmt der lebensälteste Gemeinderat den Vorsitz. Dies, so die Bürgermeisterin, sei sinnvoll, da so der Gemeinderat immer handlungsfähig bleibe. Einstimmig entschied sich der Rat für diesen Vorschlag. Tamara Eder

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