Peter Fischer als ÜWG-Vorsitzender in Prien bestätigt

Seit 30 Jahren ist Marianne Mitterer Mitglied der Priener ÜWG. Berger
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Seit 30 Jahren ist Marianne Mitterer Mitglied der Priener ÜWG. Berger

Jahreshauptversammlung der Überparteilichen Wählergemeinschaft in Prien – Gerhard Fischer ist jetzt Zweiter Vorsitzender.

Prien – Peter Fischer bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Vorsitzender der Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG) Prien. Die Mitglieder bestätigten ihn in der Jahresversammlung im Bayerischen Hof bei einer Enthaltung im Amt.

Für den scheidenden Hans Herzinger wurde Gerhard Fischer zum Zweiten Vorsitzenden bestimmt. In ihren Ämtern bleiben Schatzmeister Josef Bauer, Schriftführerin Marianne Fischer und Organisationsleiterin Karina Dingler. Referent für Öffentlichkeitsarbeit ist jetzt Walter Freitag, der Andreas Friedrich folgt. Zeugwart für den scheidenden Alfred Eder wurde Michael Schlosser. Neue Beisitzer sind Dieter Barhainski, Anna Boggusch, Klaus Dingler, Christian Freund, Erster Bürgermeister Andreas Friedrich, Werner Vietz und Sepp Weidacher. Ehrenmitglied mit Stimmrecht ist weiterhin Ernst Reiter.

Man wollte nicht länger warten

Auch die Kassenprüfer wurden in ihrem Amt wie alle anderen auch einstimmig bestätigt. Gemeinderat Florian Fischer ist von Amts wegen in der Vorstandschaft. Ins Ehrengericht berufen wurden einhellig Hans Herzinger und Peter Fischer senior.

Die Versammlung war im April aufgrund der Corona-Pandemie verschoben worden. Vorsitzender Fischer sagte, da Neuwahlen anstünden, habe man nicht länger warten können.

Die Wahlkampfzeit sei „anstrengend und interessant“ gewesen, betonte Bürgermeister Andreas Friedrich in seinem Grußwort. „Aber es hat sich gelohnt.“ Sein Dank gelte allen Unterstützern. Prien halte zusammen, das habe sich in den vergangenen Monaten gezeigt. Er sei dankbar, Bürgermeister „einer so schönen Gemeinde“ zu sein, so Friedrich. Es sei ein Paukenschlag gewesen, dass der amtierende Erste Bürgermeister Jürgen Seifert nicht mehr zur Kommunalwahl im März angetreten sei, erinnerte Schriftführerin Marianne Fischer in ihrem Rückblick aufs vergangene Jahr.

Junge Menschen begeistern

Das habe die ÜWG bewogen, selbst einen Kandidaten aufzustellen. Dass dieser gewonnen habe, sei ein großer Erfolg. Der Vorsitzende ergänzte, dass 21 014 Bürger für die ÜWG gestimmt hätten, nur rund 2000 weniger als für die Grünen. Sie stellten nun vier Gemeinderäte sowie den Ersten Bürgermeister. Auch seien acht Neuzugänge zu verzeichnen. Es freue ihn, dass sich junge Menschen für diese Arbeit begeisterten. Aus dem Gemeinderat hob Fischer die Erhöhung der Zweitwohnungssteuer hervor, mit der man dem Wohnungsleerstand begegnen wolle.

Organisationsleiterin Karina Dingler erwähnte die „gelungene runde Geburtstagsfeier“ zum 60-jährigen Bestehen der ÜWG im vergangenen Jahr. Schade sei, dass aufgrund der Corona-Pandemie das heurige Grillfest ausfalle. wp

Bei den Wahlen wurde Gerhard Fischer zum Zweiten Vorsitzenden bestimmt.

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