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Drei Fotovoltaikanlagen errichtet - Erträge über die Stromgewinnung: 11347 Euro

"Passables Ergebnis" im ersten Jahr

Drei Fotovoltaikanlagen betreibt die "Gesellschaft Bürger-Solar Grabenstätt II GbR": eine auf dem Feuerwehrhaus (unser Foto), eine am Wertstoffhof und auf dem Nebengebäude des Bauhofs.  Foto  müller
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Drei Fotovoltaikanlagen betreibt die "Gesellschaft Bürger-Solar Grabenstätt II GbR": eine auf dem Feuerwehrhaus (unser Foto), eine am Wertstoffhof und auf dem Nebengebäude des Bauhofs. Foto müller

Grabenstätt - Die "Gesellschaft Bürger-Solar Grabenstätt II" hat im ersten Jahr ihres Bestehens im Rahmen ihrer Stromerzeugung Erträge in Höhe von 11347 Euro erzielt. 5818 Euro ergeben sich an Gewinn, 37 Euro werden pro 1000-Euro-Anteil ausgeschüttet. Die Verzinsung liegt bei 4,45 Prozent. In der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Grabenstätter Hof" sprach Vorsitzender Hannes Biller von einem "passablen Ergebnis fürs erste Jahr".

In der Gründungsversammlung Ende 2011 war eine Mindestbeteiligung von 1000 Euro und eine Höchstbeteiligung von 5000 Euro pro Person mit einer Stückelung von jeweils 1000 Euro festgelegt worden. Insgesamt zeichneten dann die Bürger dann laut Biller Anteile im Wert von 157000 Euro. Das gesamte Investitionsvermögen habe zum Ende des ersten Geschäftsjahres rund 143000 Euro betragen. Biller sprach von einem "Rumpfgeschäftsjahr", da erst seit April vergangenen Jahres die Einspeisung des Stroms ins Netz begonnen habe.

Das Einzige, was bei den drei Anlagen auf dem Grabenstätter Feuerwehr-Gerätehaus, Wertstoffhof und Bauhof-Nebengebäude kaputt gehen könne, seien die anfälligen Wechselrichter, so Biller. Deswegen habe man sie auf 20 Jahre versichern lassen. Dies sei auch der Grund, warum die Gewinnausschüttung dieses Jahr geringer ausfallen werde. "Die nächsten Jahre schaut's dann wieder besser aus", so der Vorstand.

Zweiter Vorsitzender Manfred Englmeier stellte die drei von der Kienberger Firma Solar-Partner Süd GmbH installierten Anlagen genauer vor. Die Fotovoltaik-Anlage auf dem Grabenstätter Feuerwehrhaus (Dachausrichtung Süd/West/Ost) verfügt demnach über eine installierte Nennleistung von 38,71 Kilowatt Peak (kWp). Fertiggestellt wurde sie am 20. März. Die Inbetriebnahme, sprich der Einspeisebeginn, war am 20. April. Die Investitionssumme betrug 80681 Euro. Die installierte Nennleistung der Fotovoltaik-Anlage auf dem Nebengebäude des Bauhofes (Dachausrichtung Ost/West) beträgt 24,5 kWp. Nach der Fertigstellung der Anlage am 12. März folgte die Inbetriebnahme am 24. April. Die Investitionssumme betrug 46192 Euro. Wie Englmeier anmerkte, müsse hier noch der Blitzschutz erweitert werden. Die dritte Fotovoltaik-Anlage am Wertstoffhof (Dachausrichtung Süd) hat eine installierte Nennleistung von 7,35 kWp. Fertiggestellt wurde sie am 6. März. Erstmals eingespeist wurde dann am 12. April. Die Investitionssumme betrug 16195 Euro. Auf dem Bauhof befinde sich eine Datenlogger-Anbindung über Wlan, so Englmeier. Bei einer Störung bekomme er einen entsprechenden Hinweis per SMS oder E-Mail.

Ursprünglich sei auch auf dem Feuerwehr-Gerätehaus in Erlstätt eine Solaranlage geplant gewesen. Eine mögliche Beeinträchtigung der unter dem Süddach befindlichen Funkanlage "hat uns dazu bewogen, es sein zu lassen", erklärte Englmeier.

Dass die Absenkung der Einspeisevergütung noch einmal von 9. März auf 31. März 2012 verschoben worden sei, sei "schon gut" gewesen. Die bis dahin geltenden Vergütungssätze des Erneuerbare-Energiegesetzes (EEG) hatten laut Englmeier für Gebäude bis 30 Kilowatt-Peak (kWp) Spitzenleistung 0,2443 Euro und für Gebäude mit 30-100 kWp Spitzenleistung 0,2323 Euro betragen.

Martin Daxenberger verwies auf die Homepage www.buergersolar-grabenstaett.co.de und die dort einsehbaren Ertragsübersichten. Er freute sich, dass die Gemeinde die Dachflächen zur Verfügung gestellt habe. mmü

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