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Parkplätze werfen Fragen auf

  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Bernau – Bei einer Gegenstimme erteilte der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung das planungsrechtliche Einvernehmen für einen Bauantrag, am Bahnhofplatz 26 ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Geräteraum zu bauen.

Im bereits bestehenden Wohnhaus auf dem Grundstück befindet sich eine genehmigte Betriebsstelle für Kranken- und Behindertentransporte. Da die gewerblichen Parkplätze Fragen aufwarfen, wird der Bauantrag erst dann ans Landratsamt Rosenheim weitergeleitet, bis dies „plausibel“ geklärt ist.

Laut Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) waren bei der Baugenehmigung des bestehenden Wohnhauses im Jahr 2005 keine Stellplätze für den gewerblichen Teil dargestellt. Nun sei aber bekannt, dass die Fahrzeugflotte des Kranken- und Behindertentransport-Anbieters acht Fahrzeuge umfasse. Die seien bisher auf der freien Grundstückfläche abgestellt worden.

Auf Nachfrage der Gemeinde aufgrund des neuen Bauvorhabens habe der Antragsteller davon gesprochen, dass sich die Zahl der Fahrzeuge verringert habe. Außerdem seien Stellplätze bei der Leitstelle sowie eine Halle angemietet worden. Der Antragsteller habe versichert, dass keines der Fahrzeuge auf öffentlicher Verkehrsfläche geparkt werde.

Auf eine neuerliche Nachfrage der Gemeinde, wo die verbleibenden beiden Fahrzeuge geparkt werden sollen, war laut Biebl-Daiber bis zur Sitzung noch keine Antwort eingegangen.

Sie führte noch eine weitere Problematik ins Feld. Das Gebiet sei im Flächennutzungsplan als Mischgebiet dargestellt. Durch dieses und ein anderes bereits genehmigtes Wohngebäude drohe der Charakter zu kippen. „Hier muss man möglicherweise gesondert beraten“, so Biebl-Daiber.

Bauamtsleiterin Birgit Schultheiss ergänzte auf Nachfragen aus dem Gremium, dass ein entsprechender Hinweis an das Landratsamt Rosenheim in den Beschluss aufgenommen werden könne, diese Thematik zu prüfen. „Möglicherweise bekommt er dann Auflagen zum Schallschutz“, so Schult heiss.tw

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