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HAUPTORGEL IST ENDE SEPTEMBER FERTIG

Orgelverein St. Oswald hat zwei Gründe zum Feiern

2496 Orgelpfeifen müssen eingesetzt, angespielt, herausgenommen und gestimmt werden, erklärte Kirchenmusiker Manfred Müller.
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2496 Orgelpfeifen müssen eingesetzt, angespielt, herausgenommen und gestimmt werden, erklärte Kirchenmusiker Manfred Müller.
  • VonGünther Buthke
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Die Orgelfreunde St. Oswald feiern heuer nicht nur das 20-jährige Vereinsbestehen, sondern sie schließen im Herbst ihr bisher größte Projekt ab: die 1,1 Millionen Euro teure neue Hauptorgel für die katholische Stadtpfarrkirche St. Oswald.

Traunstein – Die Orgelweihe findet am Freitag, 15. Oktober, statt. Am nächsten Tag, Samstag, 16. Oktober, ist ein Orgelaktionstag geplant und am Sonntag, 17. Oktober, ein großer Festgottesdienst und ein Orgelkonzert.

Die neue Hauptorgel vollendet als zweiter Teil das „Papst-Benedikt-Orgelwerk“. Kirchenmusiker Manfred Müller sagte, dass Ende Juli die Orgelpfeifen eingesetzt werden. Dann müssen 2496 Orgelpfeifen zu den Ventilen verbunden werden. Danach werde jede Orgelpfeife angespielt, herausgeholt, gestimmt und wieder eingebaut. Schließlich werde das gesamte Orgelwerk auf den Raum eingestimmt.

Ende September will die Orgelbaufirma Klais fertig sein. Das Geld für die Orgel kommt laut Altoberbürgermeister und Vorsitzender Fritz Stahl von der Kirchenverwaltung, dem Orgelverein, aus einer Erbschaft und aus Zuschüssen.

Hermann Koch, der bei der Kirchenverwaltung für die Sanierung der Stadtpfarrkirche St. Oswald zuständig ist, berichtete, dass die Innenrenovierung im Wesentlichen abgeschlossen sei.

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Kopfzerbrechen bereite aktuell noch der Eigenanteil der Pfarrei von über 400.000 Euro. Coronabedingt mussten sämtliche Benefizveranstaltungen entfallen.

In den 20 Jahren seines Bestehens hat der Verein zahlreiche Projekte verwirklicht. Stahl nannte die Restaurierung der historischen „Hans-Vogel-Orgel“ in der Ettendorfer Kirche „St. Vitus und Anna“ und der historischen „Franz-Borgias-Maerz-Orgel“ in der Salinenkapelle „St. Rupert und Maximilian“, die Sanierung der Friedhofsorgel sowie den Neubau einer Chororgel in St. Oswald. Weiter berichtete er, dass beim Verein die Unterstützung der Orgelmusik verstärkt in den den Vordergrund rücke.

Die Zahlen für die Orgel unterstrichen die enorme Leistung für das Gemeinschaftsprojekt, betonte der Dritte Bürgermeister Sepp Kaiser. „I gfrei mi narrisch, wenn die Orgel erklingt“, meinte er.

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