Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Traunsteiner Internat

Ob das Papst Benedikt gefällt? St. Michael fordert Kirchenreformen

Die Stiftung St. Michael setzt sich für die Ziele des Synodalen Weges ein.
+
Die Stiftung St. Michael setzt sich für die Ziele des Synodalen Weges ein.
  • Heidi Geyer
    VonHeidi Geyer
    schließen

Große Plakate und Banner hängen am Kirchtum in St. Michael in Traunstein. Sie fordern unter anderem Geschlechtergerechtigkeit, Transparenz und Aufklärung. Wie das frühere Schüler und spätere Papst Benedikt XVI. wohl findet?

Traunstein – Die Stiftung Studienseminar St. Michael hat sich im letzten halben Jahr intensiv mit dem Missbrauchsguten auseinandergesetzt und positioniert sich derzeit öffentlichkeitswirksam mit einer Plakataktion an der Kardinal-Faulhaberstraße und Vonfichtstraße und einer Banner- und Flaggenaktion auf dem Kirchturm. Sie möchte damit Flagge zeigen, sich einsetzen für Kirchenreformen.

Macht und Gewaltenteilung

Konkret geht es dabei um Themen wie Macht und Gewaltenteilung sowie eine wertschätzende Haltung und Anerkennung gegenüber selbstbestimmter, achtsamer und verantwortungsvoller Sexualität und Partnerschaft. Auch die Unterbindung von Diskriminierung und Geschlechtergerechtigkeit stehen im Vordergrund.

„Als Christinnen und Christen setzen wir uns ein für eine Erneuerung der Institution. Wir unterstützen den Reformprozess des Synodalen Weges sowie die Frankfurter Erklärung für Kirchenreformen“, so Stiftungsdirektor Wolfgang Dinglreiter. Nach dessen Aussage stehe der Campus St. Michael „für ein Christentum ein, das nah bei den Menschen ist, das nachhaltige Lebensstile entwickelt, Schöpfungsverantwortung konkret praktiziert und enkeltaugliches Wirtschaften fördert“. Mit der Aktion, die bis zum Kirchweihfest am 16. Oktober stattfindet, positioniert sich die Stiftung auch sehr deutlich beim Thema Missbrauch.

Aufklärung und Prävention

Denn auch in St. Michael hatte es Fälle von Missbrauch gegeben. „Wir stehen ein für konsequente Aufklärung von Missbrauchsfällen in unserer eigenen Geschichte in den 1970er und 80er Jahren. Hierzu sind wir in Kontakt mit den Betroffenen“, heißt es in der Erklärung. Zudem tue man in St. Michael alles, um solche Fälle zu vermeiden. Etwa durch ein umfassendes Präventionskonzept.

Mehr zum Thema

Kommentare