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Nord-Korridor wird untersucht

  • VonGabi Rasch
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Seeon-Seebruck – Das Staatliche Bauamt Traunstein nimmt den „Korridor Nord“ in seine Planungen zur Seebrucker Entlastungsspange auf.

Dies gab Bürgermeister Martin Bartlweber (Freie Wählergruppe Seeon) in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt. Er sagte: „Es freut uns sehr, dass sich unsere Bemühungen gelohnt, und unser Anliegen entsprechend angenommen wurde.“

Ende vergangenen Jahres hatten sich der Bürgermeister sowie die CSU- und die Freie-Wähler-Gemeinderatsfraktionen in einem Schreiben an die Regierung von Oberbayern gewandt. Sie forderten, dass für eine Entlastungsspange auch der „Korridor Nord“ mit in die Untersuchungen aufgenommen werden soll. Die Spange soll die seit Jahren angespannte Verkehrssituation in Seeon-Seebruck entschärfen und ist ein Dauerthema in der Gemeinde.

In dem Antwortschreiben des Bauamts heißt es: „Wir werden nun in einem nächsten Schritt in die aus der Raumempfindlichkeits-Analyse (REA) hervorgegangenen drei Korridore und dem Korridor Nord straßenplanerische Varianten in Lage und Höhe einplanen.“ Die Arbeiten hätten bereits begonnen. Nach deren Ausarbeitung werde sich das Bauamt angesichts des hohen Raumwiderstandes erneut fachlich mit den vorgesetzten Behörden abstimmen.

Den ersten Planungen folgten ein Verkehrs- und ein hydrologisches/hydrogeologisches Gutachten. Anhand dieser fachlichen Ausarbeitungen will die Straßenbaubehörde sowohl die Verkehrswirksamkeit als auch möglicherweise auftretende Auswirkungen auf Grundwasserstände und -strömungen der Varianten beurteilen: „Sie sind wesentliche Grundlagen der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS).“ Diese werde im dritten Schritt erstellt und voraussichtlich weitere ergänzende Kartierungen in den Korridoren durchgeführt.

Damit sollen die Belange des Flora-Fauna-Habitat- Rechts und die prioritärer Lebensraumtypen beurteilt werden. Das Schreiben endet mit den Worten: „Die Arbeiten bis zur Fertigstellung der UVS werden voraussichtlich etwa eineinhalb Jahre benötigen. Sobald diese abgeschlossen sind, werden wir die Ergebnisse erneut in der Gemeinde Seeon-Seebruck vorstellen.“ ga

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