Noch keine Mitfahrbankerl in Unterwössen

Unterwössen. – Mitfahrbankerl sind ein kleiner Baustein beim Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) auf dem Land.

Ein entsprechender Antrag eines interessierten Bürgers ist in der jüngsten Sitzung des Unterwössener Gemeinderates einstimmig zurückgestellt worden. Zunächst will man die Ergebnisse eines Gesamtkonzepts des Landkreises abwarten, das sich derzeit in Arbeit befindet. Wie Bürgermeister Ludwig Entfellner (CSU) sagte, sei der Antrag aus Sicht der Verwaltung zu begrüßen, weil dringender Diskus sions- und Handlungsbedarf beim Thema ÖPNV gegeben sei. Mitfahrbankerl könnten einen Diskussionsanschub geben. Geschäftsleiter Thomas Müllinger räumte jedoch ein, dass die bisherigen Probebetriebe in Seebruck, Samerberg, Brannenburg und Nußdorf nicht zufriedenstellend gelaufen seien. Es fehlten eine Beförderungszusage sowie Buchungsmöglichkeiten über das Internet und Whatsapp. Außerdem war immer ein Netzwerk für die Rückfahrten erforderlich, oft war für die letzten Kilometer ein Fußmarsch angesagt.

Nach dem Dafürhalten des neu eingestellten Verkehrsplaners und Mobili-tätsbeauftragten des Landkreises, sollte auf jeden Fall das derzeit in Arbeit befindliche Grobkonzept für ein Ergänzungssystem abgewartet werden.

Mit der Fertigstellung sei im April zu rechnen. Laut Entfellner gehe der Trend augenblicklich eher zum Rufbus oder -taxi. vd

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