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Debatte im Ausschuss

Mehr als nur was für Kinder: So stellt sich Prien den neuen Wendelsteinpark-Spielplatz vor

In die Jahre gekommen: die Spielgeräte auf dem Spielplatz im Priener Wendelsteinpark.
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In die Jahre gekommen: die Spielgeräte auf dem Spielplatz im Priener Wendelsteinpark.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Der Spielplatz im Priener Wendelsteinpark ist in die Jahre gekommen. Nunmehr plant die Marktgemeinde, die Fläche neu zu gestalten. Die grobe Stoßrichtung hierfür haben die Mitglieder des Haupt- und Werkausschusses während ihrer jüngsten Sitzung festgezurrt. Was schon alles sicher geplant ist.

Prien – Für eine erste Neuplanung der Priener Haupt- und Werkausschuss nun grünes Licht gegeben. Die Spielgeräte auf der Fläche will die Marktgemeinde auch deswegen ersetzen, um den sicherheitstechnischen Anforderungen gerecht werden zu können, wie Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) in der Sitzung erläuterte. „Es gab ja auch während der letzten Haushaltsklausur den Wunsch, dort einmal etwas Neues zu versuchen“, erinnerte Friedrich.

Drei Vorschläge brachte der Rathauschef mit in die jüngste Sitzung des Gremiums: die einfache Erneuerung der Spielgeräte mit Rutsche, Wippe, Schaukel und Sandkasten, einen Wasserspielplatz als Bezug zu Prien als Chiemseeanrainer oder einen Motorik-Spielplatz, ähnlich dem Bewegungsparcours im Priener Kurpark.

Zaun zum Schutz

Peter Fischer (ÜWG) plädierte dafür, nach Möglichkeit in seiner einfachen Form zu erhalten. Michael Voggenauer (Freie Wähler) sprach sich dafür aus, den Spielplatz im Wendelsteinpark auch eine Variante mit Geräten für Erwachsene und Senioren zu berücksichtigen.

„Wenn es aber um einen Kinderspielplatz geht, kann man vielleicht berücksichtigen, dort einen Zaun herum zu errichten“, empfahl er, um zu verhindern, dass Kinder auf die Straße laufen. „Im Kern geht es dort schon eher um einen Kinderspielplatz“, entgegnete Bürgermeister Andreas Friedrich.

Kinder im Mittelpunkt

„Kinder sollten schon im Mittelpunkt stehen“, sagte auch Annette Resch (CSU). Aber auch das ein oder andere Gerät für Jugendliche im Wendelsteinpark zu installieren. Die Grünen-Gemeinderätin Angela Kind schlug vor, den Spielplatz einfach zu halten und den Kindern auch Angebote zu machen, um ihre Kreativität zu fördern.

Ein Vorschlag, welchen der Bürgermeister mit dem Hinweis versah, dass solche Angebote wohl an der TÜV-Abnahme scheitern würden – die Voraussetzung für den Betrieb des Spielplatzes, denn inzwischen nehme die Zahl jener zu, welche nach einem Schuldigen suchten, sollte sich ihr Kind auf einem Spielplatz verletzen.

TÜV-Abnahme macht Geräte teurer

„Das lässt leider auch die Kosten für das Gerät extrem steigen – leider“, sagte Friedrich. Am Ende einigte sich das Gremium einstimmig darauf, die Planung darauf auszurichten, die Fläche als Kinderspielplatz zu erhalten, auf Wasserspiele zu verzichten und diesen Bereich für die Installation von Geräten zum Training der Motorik zu nutzen.

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