Aus dem Gemeinderat

Neues Wegkreuz in Staudach-Egerndach soll Hoffnung spenden und Beistand signalisieren

Pfarrer Krämer spendete das Wegkreuz an der Marquartsteiner Straße.
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Pfarrer Krämer spendete das Wegkreuz an der Marquartsteiner Straße.
  • vonTamara Eder
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In der vergangenen Gemeinderatssitzung berichtete Bürgermeisterin Martina Gaukler von zwei Projekten, die bürgerschaftliches Engagement hervorheben.

Staudach-Egerndach – Ein sichtbares Zeichen der Gemeinschaft sei an der Marquartsteiner Straße entstanden. Hier gab es früher ein Wegkreuz, das bereits vor zehn Jahren abgebaut werden musste. Im Juni hatte Ruhestandspfarrer Hans Krämer die Idee an dieser Stelle ein neues Wegkreuz zu stiften. Wie die Bürgermeisterin informierte, sagte der Pfarrer, dass gerade in dieser Zeit etwas Beistand von oben nicht schaden könne. Eine Jesus-Figur soll Hoffnung spenden. Als Bildhauer beauftragte er den Grassauer Künstler Valentin Diem. Nun ist das neue Wegkreuz aufgestellt und soll im kommenden Jahr durch eine kleine Andacht eingeweiht werden.

Die Arme der Skulptur sind beschützend ausgebreitet

Die Figur mit einladend und beschützend geöffneten Armen wurde aus einem Eichenstamm geschnitzt. Das Gesicht des Jesu ist sehr fein dargestellt, der Körper erinnert an einen Mönch oder Pater. Das Kreuz ist modern, geschwungen gefertigt. Die Gemeinde werde noch eine neue Bank aufstellen, so die Bürgermeisterin.

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Bronzetafel in Erinnerung an die Kriegsgefallenen

Der einheimische Künstler Carsten Lewerentz fertigt im Auftrag der Gemeinde für die Kampenwand eine Bronzetafel mit den Namen der Gefallenen der beiden Weltkriege. Das dortige Gipfelkreuz erinnert an die Gefallenen des gesamten Chiemgaus. Fast alle Orte sind mit kleinen Tafeln vertreten, nur Staudach-Egerndach fehlt noch. Künstler Lewerentz fertigt ein Holznegativ und gießt es anschließend aus. Ein Spender übernimmt laut Bürgermeisterin die Kosten für die Tafel.

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