Neues Verzeichnes für Gastgeber in Reit im Winkl

Tourismusausschuss will abwarten: Eine coronabedingte Absage der auch für diesen Sommer wieder geplanten Straßenfeste in Reit im Winkl soll erst ausgesprochen werden, wenn diese unumgänglich ist.
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Tourismusausschuss will abwarten: Eine coronabedingte Absage der auch für diesen Sommer wieder geplanten Straßenfeste in Reit im Winkl soll erst ausgesprochen werden, wenn diese unumgänglich ist.

Das Gastgeberverzeichnis von Reit im Winkl wird für weitere zwei Jahre neu aufgelegt. Dies teilte Florian Weindl, Leiter der Tourist-Info, sowie Stefanie Dehler, zuständig für Marketing und Social Media, in der Sitzung des Reit im Winkler Tourismusausschusses mit.

Reit im Winkl – Dazu galt es, die Anzeigenpreise für das neue Gastgeberverzeichnis festzulegen. Der Vorsitzende des Tourismusausschusses, Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU), informierte darüber, dass die Tourist-Info bei 87 Vermietern nachgefragt habe, ob diese bei einer zweijährigen Auflage des Gastgeberverzeichnisses wieder eine Anzeige schalten würden.

Der Anzeigenpreis soll dabei um 40 Prozent günstiger sein und eine attraktive Online-Darstellung auf www.reitimwinkl.de eingebunden werden. Von den 36 eingegangenen Rückmeldungen würden 32 Vermieter erneut eine Anzeige schalten. Der Vorsitzende gab bekannt, dass jährlich bis zu 22 000 Gastgeberverzeichnisse verteilt, verschickt oder in der Tourist-Info mitgenommen würden. Nach einer Kostenaufstellung für 50 000 Exemplare für zwei Jahre wird mit Ausgaben von 56 800 Euro gerechnet. Bei einem reduzierten Anzeigenpreis erwarte man Einnahmen in Höhe von von 58 560 Euro.

Absagen so lange wie möglich hinauszögern

Der Tourismusausschuss beschloss einstimmig, das Gastgeberverzeichnis für zwei Jahre mit dem reduzierten Anzeigenpreis aufzulegen und die Anzeigenkunden in die neue Homepage unter dem Stichwort „Suchen und Buchen“ zusätzlich zu platzieren.

Laut Weindl und Dehler hatte die Homepage der Gemeinde und damit unter anderem der digitale Klick auf die heimischen Gastgeber im vergangenen Jahr insgesamt 1,7 Millionen Besucher zu verzeichnen und der Newsletter werde an 4000 Adressen versandt. Zudem geben in der Tourist-Info sieben Bildschirme aktuelle Informationen und zahlreiche Schriften liegen auf.

Außerdem sprachen die beiden über Freizeitangebote, die Premiumwanderwege, den Sternenpark auf der Winklmoos-Alm, sowie zahlreiche Veranstaltungen. Diese sollen erst zum letztmöglichen Zeitpunkt abgesagt werden. Der Ausschuss will versuchen – coronakonform – so viele Angebote wie möglich auch stattfinden zu lassen. sh

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