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Bewohner ziehen bald ein

Bürgermeister Stefan Kattari besichtigt neues Seniorenheim mit Demenzgarten in Grassau

Magarete Kastner und Renate Götze (v.l.) von der Familienstelle besichtigten mit Bürgermeister Stefan Kattari das neue Seniorenheim. Marina Egarth und Anita Höfer, Heimleitung standen Rede und Antwort.
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Magarete Kastner und Renate Götze (v.l.) von der Familienstelle besichtigten mit Bürgermeister Stefan Kattari das neue Seniorenheim. Marina Egarth und Anita Höfer, Heimleitung standen Rede und Antwort.
  • vonTamara Eder
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Bewohner und Personal des Grassauer Seniorenheims freuen sich, denn in den nächsten Tagen kann das neue Seniorenheim an der Kaiserblickstraße bezogen werden. Den Bewohnern steht damit erstmals auch viel Platz im Freien zur Verfügung.

Grassau – Bürgermeister Stefan Kattari (SPD) machte kürzlich einen Rundgang durch das noch unbewohnte Haus. Begleitet wurde er von Magarete Kastner und Renate Götze von der Familienstelle im Rathaus.

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit bezugsfertig

Das Seniorenheim in Grassau an der Rottauer Straße entspricht nicht mehr den Standards. Seit Jahren wurde deshalb nach einem neuen Bauplatz gesucht, bis sich 2018 das Baugebiet an der Kaiserblickstraße anbot. Nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren ist das neue Seniorenheim nun bezugsbereit.

Seniorenheime Reit im Winkl und Grassau werden zusammengelegt

Die Einrichtungsleiterinnen Anita Höfer (Reit im Winkl) und Marina Egarth (Grassau) erklärten, dass die Seniorenheime Reit im Winkl und Grassau zusammengelegt werden. 106 Betten stehen den Bewohnern in zwei Geschossen zur Verfügung, darunter 20 Betten in der Kurzzeitpflege. Insgesamt verfügt das Heim über 82 Einzel- und zwölf Doppelzimmer. Im Bereich Betreutes Wohnen werden 14 Wohnungen angeboten. Im Erdgeschoss werden künftig die Bewohner des Reit im Winkler Seniorenheims untergebracht und im ersten Stock die Grassauer Bewohner. Eine Durchmischung soll vermieden werden, da sich die Bewohner schneller an die neue Umgebung gewöhnen, wenn sie mit ihren vertrauten Personen umgeben sind.

Speiseräume führen in den Garten oder auf die Terrasse

Herzstück jeder Etage ist ein 200 Quadratmeter großer Versammlungs- und Speiseraum, ausgestattet jeweils mit einer kleinen Küche. Der Raum lässt sich im Erdgeschoss zum Park und im ersten Stock zu einer großen Terrasse geöffnet. Im Dachgeschoss befinden sich Einzelwohnungen, kleine Appartements. Zudem ist das Seniorenheim mit Therapieräumen und Pflegebädern ausgestattet.

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Senioren fehlt die Ansprache

Wie der Bürgermeister erfuhr, sorgen sieben Präsenz- und Versorgungskräfte für die Verpflegung der Bewohner, so dass das Pflegepersonal entlastet wird. Insgesamt werden 70 Mitarbeiter beschäftigt. Die Pflegekräfte der Seniorenheime werden hier weiterarbeiten. Insofern gab es auch keine Probleme, ausreichend Pflegekräfte zu bekommen, erklärte Marina Egarth. Es werden zudem neue Mitarbeiter eingestellt. Wie sie betonte, freuen sich die Pflegekräfte bereits auf das neue Arbeitsumfeld. Die moderne Einrichtung erleichtere dem Pflegepersonal die Arbeit.

Buswartehäuschen im Garten für die dementen Bewohner

Viel Wert sei auf die Gestaltung des Außenbereichs gelegt worden. Rund um das Haus sind Wege angelegt und die Einzäunung ist als solche kaum wahrzunehmen. Da auch Senioren mit Demenz betreut werden, ist der Garten wie auch die Einzäunung notwendig. „Ganz wichtig war mir eine abwechslungsreiche Gartengestaltung mit einem Buswartehäuschen“, betonte Anita Höfer. „Menschen mit Demenz haben den Drang wegzugehen, meistens bis zum nächsten Buswartehäuschen“, erklärt sie. Das hölzerne Buswartehäuschen, natürlich ohne Anbindung zum Öffentlichen Nahverkehr, wird noch authentisch ausgestattet. Hochbeete dürfen die Bewohner selbst bepflanzen.

Heimbewohner und großer Teil des Pflegepersonals geimpft

Alle Zimmer sind funktionell, mit eigenem Bad und Pflegebetten ausgestattet. Im Eingangsbereich wird noch ein Bistro eingerichtet, das Bewohnern wie Besuchern offen steht. Aufgrund der aktuellen Lage kann dieses jedoch noch nicht betrieben werden. Die Tagespflege, die in einem separaten Trakt untergebracht ist, öffnet zum 1. April.

Alle Heimbewohner sowie ein Großteil des Pflegepersonals sind bereits geimpft. Somit steht dem Umzug nichts mehr im Wege. In wenigen Tagen wird das neue Seniorenheim mit 55 Bewohnern aus Grassau und Reit im Winkl belegt sein.

Grassauer Heimbewohner leben künftig nicht mehr so beengt

Bürgermeister Stefan Kattari freute es, dass die Grassauer Heimbewohner, die im Zentrum sehr beengt untergebracht waren, nun in ein modernes Heim umziehen können. Auch ging er auf die besondere Lage des Seniorenheims an der Kaiserblickstraße mit Fußweg zum Reifinger Badesee ein. Von einigen Zimmern aus kann man sogar den Grassauer Kirchturm sehen.

Um das Seniorenheim herum wurden geschwungene Wege angelegt und sogar ein Buswartehäuschen aufgestellt.
Die Heimleiterinnen Marina Egarth und Anita Höfer (v.l.) zeigten Bürgermeister Stefan Kattari das Pflegebad.

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