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Kultur-Ausschuss gibt grünes Licht

In die alte Erlstätter Schule soll neues Leben kommen: Wie viel die Sanierung kosten wird

Erbaut 1910 nach Plänen des „Bezirkstechnikers Graf aus Traunstein“, diente das Gebäude die längste Zeit als Schulhaus. Ab den 1980er Jahren wurde es von einem Privatmann als Ausstellungsraum, Werkstatt und Wohnung genutzt. 2016 erwarb es die Gemeinde. Seither steht der denkmalgeschützte Bau leer. Angedacht ist, in dem historischen Bau das Katholische Pfarramt und einen Pfarrsaal unterzubringen, dazu eine Arztpraxis, eine Wohnung und Räumlichkeiten für soziale Zwecke, etwa für Vereinsaktivitäten. Einzelheiten stehen aber noch nicht fest.
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Erbaut 1910 nach Plänen des „Bezirkstechnikers Graf aus Traunstein“, diente das Gebäude die längste Zeit als Schulhaus. Ab den 1980er Jahren wurde es von einem Privatmann als Ausstellungsraum, Werkstatt und Wohnung genutzt. 2016 erwarb es die Gemeinde. Seither steht der denkmalgeschützte Bau leer.
  • VonMonika Kretzmer-Diepold
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Ein denkmalgeschütztes Gebäude im Grabenstätter Ortsteil Erlstätt wird instandgesetzt. Wie viel die Sanierung kosten wird.

Traunstein/Grabenstätt-Erlstätt – In ein markantes Gebäude in Erlstätt, das 1910 erbaute ehemalige Schulhaus, wird neues Leben einziehen. Die Gemeinde Grabenstätt, in deren Ortsgebiet Erlstätt liegt, will das denkmalgeschützte Anwesen wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Große Sanierung erforderlich

Vorher aber ist eine große Sanierung erforderlich – bei Gesamtkosten von 4,5 Millionen Euro. Esther Stedile von der Denkmalschutzbehörde im Landratsamt stellte das Projekt im Ausschuss für Kultur und Heimatpflege unter Vorsitz von Landrat Siegfried Walch (CSU) vor.

Die frühere Schule, errichtet im „Heimatstil mit Jugendstilanklängen“, residierte in einem zweigeschossigen Massivbau mit hohem Mansarddach über dem östlichen Teil und einem Walmdach über dem Westteil, wie Esther Stedile informierte.

Wo einst Buben und Mädchen die Schulbank drückten, sollten künftig vielerlei Nutzungen möglich sein. Diverse Konzepte seien im Gespräch. Im Inneren des Schulhauses befänden sich noch viele Bestandteile im Originalzustand. So existierten beispielsweise zahlreiche historische Fenster. Später neu eingebaute sollten herausgenommen und gegen Nachbauten nach altem Vorbild getauscht werden.

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Esther Stedile zufolge betragen die Gesamtkosten der Instandsetzung rund 4,5 Millionen Euro. Der denkmalpflegerische Mehraufwand sei sehr hoch. Daraus errechne sich der Zuschuss des Landkreises Traunstein mit 29.000 Euro. Beim Bezirk Oberbayern beantragt seien 50.000 Euro, bei der Bayerischen Landesstiftung 74.000 Euro und bei der Städtebauförderungsstelle 990.000 Euro. Das Erzbischöfliche Ordinariat werde 510 .000 Euro beisteuern. Weiter rechne die Gemeinde mit 10.000 Euro vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Den erforderlichen Anteil der Kommune bezifferte die Referentin mit 2,8 Millionen Euro.

Kreiskulturausschuss gibt grünes Licht

Uneingeschränktes Lob zollte Marianne Penn, Bündnis 90/Die Grünen, dem Projekt. Landrat Walch zeigte sich „beeindruckt, wie sich die Gemeinde Grabenstätt engagiert“. Für die Kommune bedeute der selbst zu finanzierende Teil eine stattliche Summe. Der Kreiskulturausschuss bewilligte den Kreiszuschuss letztlich einhellig.

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