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Im Gedenken an verstorbenen Kamerarden Pankraz Walcher

Neues Gipfelkreuz am Dürrnbachhorn in Reit im Winkl eingeweiht

Zur Einweihung mit Gottesdienst durch Domkapitular Monsignore Wolfgang Huber (rechts) trafen sich die vielen Helfer.
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Zur Einweihung kamen zahlreiche Helfer und Unterstützer: Lorenz Höflinger, Andreas Speicher, Michael Walcher, Georg Klauser, Franz Heigenhauser, Michael Hausberger, Veit Heigenhauser, Marga Lehrberger, Florian Brandl, Dominik Landenhammer, Hansi Wolfenstetter, Hannes Heigenhauser, Hans Wolfenstetter, Sepp Heigenhauser (Bereitschaftsleiter), Michael Mayer, Peter Wlach (hinten), Bürgermeister Matthias Schlechter, Fred Hanrieder und rechts im Bild Monsignore Wolfgang Huber. Foto Hauser
  • VonJosef Hauser
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Als Verbindungsstelle zwischen Himmel und Erde bezeichnete Domkapitular Monsignore Wolfgang Huber das Gipfelkreuzes auf dem Dürrnbachhorn bei der Einweihung. Bei Sonnenschein und traumhafter Aussicht auf das Bergpanorama rundherum fanden sich zu dieser und dem Gottesdienst zahlreiche Helfer und Bergwanderer am Gipfel ein.

Reit im Winkl – Das bisherige große Kreuz war vor zwei Jahren einem Wintersturm zum Opfer gefallen. Es wurde 1960 von Dori Meier und Freunden errichtet. Der Gipfel liegt im Grenzgebiet Bayern/Salzburg, mit Ortsgrenzen von Reit im Winkl zu Ruhpolding, Unken und den Bayerischen Staatsforsten/Saalforste St. Martin.

Sepp Heigenhauser, Bereitschaftsleiter der Reit im Winkler Bergwacht, freute sich, dazu neben Monsignore Wolfgang Huber auch Bürgermeister Matthias Schlechter und kommunale Vertreter aus Ruhpolding begrüßen zu können, dazu Vertreter der Alpenvereinssektion Kössen/Reit im Winkl sowie von den Sektionen Traunstein und Lofer. Sein besonderer Dank galt Matthäus Unseld, dem Eigentümer der Dürrnbachhornbahn, mit seiner Mannschaft und dem Team der Berggaststätte.

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Weiter dankte er Franz Heigenhauser, der schon bei der Kreuzaufstellung 1960 mitgeholfen hatte und auch jetzt beim Abbau des alten und beim Aufbau des neuen Kreuzes maßgeblich beteiligt war. Ebenso bedankte er sich beim Metallbaumeister Dominik Landenhammer für die hervorragende Ausführung aller Metallarbeiten und Toni Hauser für die Maurerarbeiten. Sein Dank galt auch den Wanderwegehelfern für die Sanierung des Weges zum Gipfel und den Firmen Meier und Kaindl für Sachspenden.

Domkapitular Monsignore Wolfgang Huber weihte das neue Gipfelkreuz auf dem Dürrnbachhorn und zelebrierte den Berggottesdienst.

„Sehr stolz bin ich auf das große Engagement der Bergwachtler“, fuhr der Bereitschaftsleiter fort und erwähnte dabei besonders Marga Lehrberger und Lorenz Höflinger. Ein besonderer Dank ging hier auch an Hans Wolfenstetter für die Planung und Koordination aller Arbeiten, die Gestaltung des Kreuzes mit Fertigung aus Eichenholz, die Arbeiten am Fundament bis hin zur Aufstellung und zusätzlich noch die Anfertigung eines neuen Sitzbankerls neben dem Kreuz.

Bronzetafel vom unerwartet verstorbenen Bergwachtler Pankraz Walcher gestaltet

Künstlerisch gestaltet und ausgeführt wurde die Bronzetafel am Kreuz mit den urchristlichen Symbolen des Fisches, dem Alpha und Omega, umrahmt von einem Strahlenkreuz vom vor wenigen Wochen völlig unerwartet verstorbenen Bergwachtler Pankraz Walcher. „Diese Einweihung soll in besonderem Gedenken an den Walcher Graz stattfinden“, betonte Sepp Heigenhauser. Das Kreuz sei nicht nur ein Wegzeichen für den höchsten Punkt des Berges, sondern auch ein Bekenntnis zu christlichen Werten.

Monsignore Wolfgang Huber nahm die Weihe vor und hielt den Gottesdienst, musikalisch gestaltet von den Weisenbläsern der Musikkapelle Reit im Winkl. Die Natur und die Berge seien die Schöpfung Gottes. Das Gipfelkreuz führe Länder und Menschen zusammen und sei ein Treffpunkt, sagte Monsignore Huber. Weiter führte er aus: „Unsere Berge bieten uns Heimat, sind wir dankbar für ein Leben in dieser von Gott geschaffenen Natur.“

Erinnerungen beim gemütlichen Ausklang

Zum Abschluss trafen sich die zahlreichen Besucher bei der Berggaststätte der Dürrnbachhornbahn mit wunderbarer Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Dabei gab es auch so manche interessante Gespräche über verschiedenste gemeinsame Bergerlebnisse.

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