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DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Starkregen, Sturmböen und Hagel

DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Der DWD veröffentlichte am Sonntagabend (26. September) eine amtliche …
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BESCHLUSS IM GEMEINDERAT

Neuer Wohnraum am Straßlweg: Kein Freifahrtschein für Spekulanten in Gstadt

Häuser in Oldenburg
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Die Gemeinde Gstadt plant ein Neubaugebiet, möchte aber gleichzeitig Immobilienspekulation verhindern. (Symbolbild)
  • VonKarl Wastl
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Die Gemeinde Gstadt bringt die Bauleitplanung für ein neues Wohngebiet auf den Weg. Sie will um jeden Preis verhindern, dass sich Spekulanten über den „Straßlweg“ hermachen und hat strenge Bedingungen für eine künftige Bebauung festgelegt.

Gstadt– Neuer Wohnraum: Den suchen in Gstadt wie anderswo Familien händeringend. Ob Haus oder Baumöglichkeit, bezahlbare Wohnungen zur Miete oder zum Kauf.

In der Gemeinde will man daher am Straßlweg neue Bauparzellen schaffen, doch bis dahin ist es noch ein Weg.

So hoch dürfen neue Gebäude werden

Und es sind Bedingungen an die künftigen Bauherren geknüpft. In der jüngsten Gemeinderatssitzung ging es um den Entwurf für den Bebauungsplan für den Straßlweg.

Bauamtschef Hans-Joachim Kaiser stellte dem Gremium die einzelnen Eckdaten vor. So wird das neue Baugebiet als allgemeines Wohngebiet festgesetzt. Wichtigstes Detail: Gebaut werden dürfen hier nur Gebäude mit einer maximalen Grundfläche von 150 Quadratmetern und sie dürfen nicht mehr als drei Geschosse haben. Es sind nur Satteldächer mit einer Dachneigung bis 28 Grad erlaubt, wobei es für eingeschossige Anbauten auch Ausnahmen geben soll.

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Von vornherein will man Spekulanten erst gar keinen Raum eingestehen. Eine erste Diskussion gab es im Gemeinderat, was die Wandhöhe angeht: Erlaubt sind künftig maximal 6,20 Meter: „Ein Standardraum hat eine Höhe von 2,45 Metern, dazu kommen 35 Zentimeter Bodenaufbau. Über zwei Etagen ergibt sich so eine Wandhöhe von 5,60 Metern mit zirka 60 Zentimeter Zugabe für die Bodenpfette im Dachbereich“, klärte Kaiser das Gremium auf.

Lösungen für Generationen

Was die Zahl der Wohneinheiten angehe, so Kaiser, wolle man zwar Flexibilität im Sinne von generationenübergreifenden Lösungen für die künftigen Bewohner, aber eben keine Grundlage bieten für Wohnkomplexe.

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Des Weiteren gelte die Abstandsflächensatzung der Kommune in der zum Zeitpunkt des Satzungsbeschlusses gültigen Fassung. Optisch hat man gewisse Vorstellungen: So sind zum Beispiel Holzverkleidungen zulässig; Dachüberstände müssen ringsum mindestens 80 Zentimeter betragen, „wobei Balkone den jeweiligen Dachüberstand des Gebäudes nicht überschreiten dürfen.“

Verständnis für die Landwirtschaft

Negative Dachgauben in Form von Dachausschnitten sind unzulässig und Quergiebel dürfen maximal ein Drittel der Gebäudelänge einnehmen. Im Zusammenhang mit dem dörflichen Charakter befinden sich im Umfeld des Baugebiets landwirtschaftlich genutzte Flächen. „Diesbezügliche Immissionen, insbesondere Gerüche, Lärm, Erschütterung, auch soweit sie über das übliche Maß hinaus gehen, sind vom Bauwerber zu dulden“, legt die Gemeinde zudem fest.

Nach ausführlicher Vorstellung und eingehender Beratung einigte sich der Rat auf die vorgelegte Bauleitplanung zum Bebauungsplan Nr. 16 „Straßlweg“ und erteilte das einhellige Einvernehmen.

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