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Neuer Steg kostet 250000 Euro

Der Wassersportverein ehrte langjährige Mitglieder für ihre Treue. Auf unserem Bild sind zu sehen (von links) Vorsitzender Charly Zipfer, Wolfgang Lanzinger (25 Jahre Mitglied), Klaus Straßmeier (40 Jahre), Dr. Lenart Hösch und Georg Wieland (je 25 Jahre).  Foto  Thümmler
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Der Wassersportverein ehrte langjährige Mitglieder für ihre Treue. Auf unserem Bild sind zu sehen (von links) Vorsitzender Charly Zipfer, Wolfgang Lanzinger (25 Jahre Mitglied), Klaus Straßmeier (40 Jahre), Dr. Lenart Hösch und Georg Wieland (je 25 Jahre). Foto Thümmler

Der Bau eines neuen Schwimmsteges auf der Fraueninsel kostet mindestens 250000 Euro. In der Finanzierung klafft eine große Lücke: Rund 150000 Euro fehlen. Der Bauherr, der Wassersportverein Fraueninsel (WFV), will das Projekt, so der Tenor in der Jahreshauptversammlung im Clubheim, vorantreiben. Und er hofft vor allem auf eins: dass die Gemeinde ihre zugesagte finanzielle Unterstützung noch einmal aufstockt.

Fraueninsel - Bereits 2007 hatte der Verein eine Genehmigung für den Bau des Steges auf der Westseite des Eilands bekommen. Dann jedoch fehlten Sponsoren - und das Projekt ist nicht verwirklicht worden. Schon vor geraumer Zeit hatte sich der WVF Angebote für den Bau eingeholt. Da sie veraltet waren, fordete er die Firmen zuletzt auf, erneut die Kosten zu schätzen. Und nun hat der Verein eine Zahl, mit der er arbeiten kann: Mindestens 250000 Euro, so das günstigste Angebot, kostet der Steg.

Zweiter Vorsitzender Josef Neuer sagte, dass der WVF 50000 Euro schultern könnte. Wenn die Gemeinde 50000 Euro übernimmt, entsteht laut dem stellvertretenden Vorsitzenden - er ist auch Zweiter Bürgermeister - eine Finanzierungslücke in Höhe von 150000 Euro. Neuer sah nur eine einzige Möglichkeit: dass die Gemeinde ein Darlehen aufnimmt.

Die Kommune habe eine Unterstützung zugesagt, so Neuer weiter, aber ein Darlehen in dieser Höhe könnte sie nur schwer verantworten. Um die Darlehensaufnahme vermindern zu können, sei die finanzielle Hilfe der Insulaner und aller Freunde der Fraueninsel nötig. Die vor Jahren bereits unternommene Spendenaktion, so mit dem Verkauf von Stegbrettern, solle wieder aktualisiert werden. "Wir hoffen und bauen natürlich darauf, dass alle, die uns damals ihre Hilfe zugesagt haben, weiterhin zu ihren Zusagen stehen oder diese vielleicht sogar noch etwas aufstocken", so Neuer.

Nachzahlungen an das Finanzamt

Vorsitzender Charly Zipfer sprach in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr von einem ereignisreichen Segeljahr mit vielen schönen Regatten. Das Insulanerseefest, das nach einer Pause von einem Jahr wieder stattgefunden habe, sei gut verlaufen.

Trotz des Seefestes, das ein finanzieller Erfolg gewesen sei, habe sich in der Jahresrechnung am Ende "nur" ein kleiner Überschuss in Höhe von 4000 Euro ergeben, erklärte Kassier Thomas Groß. Der Grund sei, dass der WVF 10000 Euro an Steuern - hauptsächlich Köperschafts- und Gewerbesteuer - an das Finanzamt habe nachzahlen müssen. Die ganze Kassensituation wird jetzt nochmals aufgerollt. Die Entlastung der Vorstandschaft galt daher nicht für den finanziellen Bereich.

Der Erlös aus dem Seefest am Samstag, 7. August, will der WFV für den Stegbau verwenden. Er möchte erstmals auch wieder die Bewirtung übernehmen. Der sonst übliche Seegottesdienst auf der Insel werde dagegen vom WVF in diesem Jahr nicht veranstaltet.

An Regatten will der WVF in diesem Jahr zehn Stück ausrichten, wobei nach längerer Pause auch wieder ein Lauf zur Opti-Liga am 11. Juli stattfindet. Als aktivsten Segler des Vereins, der an fast jeder Finnregatta teilnehme, nannte Zipfer Michael Pandler. Der Vorsitzende gab auch bekannt, dass der WVF derzeit 276 Mitglieder, darunter 31 Jugendliche, zähle.

Der Verein ehrte langjährige Mitglieder. Nadel und Urkunde erhielten für 40 Jahre Mitgliedschaft Klaus Straßmeier und für 25 Jahre Zugehörigkeit Georg Wieland, Wolfgang Lanzinger und Dr. Lenart Hösch.

th/pü

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