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DER SOMMER KANN KOMMEN

Die Badesaison kann kommen: Neuer Steg und Sicherheitskonzept für den Tüttensee

Der Sommer kann kommen: Die Gemeinde Grabenstätt errichtete am Nordwestufer des Tüttensees diesen Zugang.
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Der Sommer kann kommen: Die Gemeinde Grabenstätt errichtete am Nordwestufer des Tüttensees diesen Zugang.
  • vonMarkus Müller
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Die Badesaison am Tüttensee kann kommen, denn der im vergangenen Sommer am Nordwestufer vermisste Badesteg ist auf Betreiben der Gemeinde Grabenstätt neu errichtet worden. Wegen eines Sturmschadens hatte er im Frühjahr letzten Jahres aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen.

Grabenstätt – Martin Brandner aus Langenspach hat dann im vergangenen Herbst in einer schriftlichen Bürgerversammlungsanfrage angemahnt, dass sich die Badesituation dadurch „außerordentlich unbefriedigend entwickelt“ habe.

Warten für ältere Menschen beschwerlich

Die meisten Menschen müssten sich nun am nächstgelegenen intakten Badesteg zusammendrängeln und es würden sich beim Ein- und Aussteigen regelrechte Warteschlangen bilden – und das noch dazu in diesen Corona-Zeiten. „Das Warten ist besonders für ältere oder behinderte Menschen sehr beschwerlich“, gab Brandner des Weiteren zu bedenken.

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Die Gemeindeverwaltung und auch der Gemeinderat konnten den Wunsch der einheimischen Bürger und auswärtigen Gäste nach einer Stegneuerrichtung gut nachvollziehen, dennoch mussten zunächst alle haftungs- und sicherheitsrechtlichen Fragen geklärt werden.

Sicherheitskonzept ausgearbeitet

Dies ist in den vergangenen Wochen und Monaten auch mit Hilfe eines von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Gutachtens geschehen. Das von einer Anwaltskanzlei ausgearbeitete Sicherheitskonzept stellt nun die Grundlage für die Nutzung des Badeplatzes am Nordufer des kleinen Moorsees dar.

Damit die Weiternutzung in Zukunft auch natur- und landschaftsverträglich erfolgt, wird für den Badeplatz zudem eine Hausordnung erlassen. Die Beschilderungen mit den entsprechenden Sicherheitshinweisen und Verhaltensregeln werden noch vor Beginn der kommenden Badesaison aufgestellt, heißt es aus der Gemeindeverwaltung.

Gemeinde lobt den neuen Steg

„Dass dieser wunderbare Steg gebaut wurde, ist eine tolle Sache“, lobte Josef Austermayer (Freie Wähler) in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Gemeindeverwaltung und den Bauhof und erntete dafür im Gremium viel Zustimmung. Da beim Abriss des alten Badesteges festgestellt worden war, dass die Holzpfähle im Übergangsbereich von Wasser und Luft ziemlich verfault waren, setzte man nun bei den neuen Pfählen auf eine Holz-Metall-Kombination, bei der sich der Holzanteil stets unter Wasser befindet und somit langfristig konserviert wird.

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Zudem weist nun vor dem neuen Steg (wie auch bei den beiden anderen Stegen am Nordufer des Tüttensees) jeweils ein auffallendes Schilderpaar auf konkrete Gefahren (Warnung vor Kopfsprüngen/Ertrinkungsgefahr) hin.

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