Die neuen Turbinen haben sich bewährt

Eine große Investition, die sich bewährt hat: Die neue Turbine im Alpbachwerk. wunderlich

Schleching – Trotz des trockenen Sommers hat das Schlechinger Elektrizitätswerk 2018 mehr Strom erzeugt als im Jahr zuvor.

1 569 653 Kilowattstunden (kWh) waren es (2017: 1 419 457) – also so viel Strom wie etwa 350 Drei-Personen-Haushalte pro Jahr verbrauchen. Dies berichtete Jakob Riedlsperger als Vorsitzender in der Generalversammlung der Genossenschaft des Elektrizitätswerks Schleching im Landgasthof Zur Post.

Riedlsperger erinnerte an den „Tag der offenen Tür“ im Alpbachwerk, der mit den neuen Turbinen und den Schautafeln auf großes Interesse in der Bevölkerung stieß. Ein Problem gab es mit dem Bayernwerk durch schlechte Erreichbarkeit, was an der schlechten oder sogar zum Teil fehlenden Funkverbindung lag.

Im Herbst wurde dann ein Wandlerschrank im Alpbachwerk eingebaut. Es waren Baggerarbeiten nötig, um stärkere Kabel für den Transformator zu verlegen und damit weitere Sicherungsausfälle zu vermeiden. Riedlsperger zeigte sich mit dem jetzigen Zustand zufrieden und fasste zusammen, dass die Investition von 300 000 Euro für die neuen Turbinen die bisherige Stromerzeugung bei Volllast von 320 auf 400 kWh steigern konnte.

Auch die Bilanz der Genossenschaft wurde vorgestellt. In die Rücklage und die Betriebsrücklage flossen je 16 328 Euro. 24 120 Euro wurden an die 145 Mitglieder ausgeschüttet. Bei 804 Geschäftsanteilen sind das 30 Euro pro Geschäftsanteil. Aufsichtsrat Jakob Ungerer und Vorsitzender Jakob Riedlsperger wurden einstimmig wiedergewählt.

Das 100-jährige Bestehen des Elektrizitätswerkes solle am 21. September gebührend gefeiert werden, so Riedlsperger. Eine Festschrift ist in Vorbereitung.

Bürgermeister Josef Loferer dankte allen Akteuren für ihre Arbeit, die mit viel Weitsicht geführt werde, denn die große Zukunft sieht Loferer in der Stromspeicherung. wun

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