Mit neuem Logo ins Vereinsregister

Imker Alfons Baumgartnerwurde von Vereinsvorsitzendem Xaver Schreiner (rechts) für50 Jahre Mitgliedschaft bei den Bienenzüchtern ausgezeichnet. Eder

Grassau –. Der Imkerverein blickte in der Jahreshauptversammlung im „Gasthof Sperrer“ auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

Der Verein ist nun ein im Registergericht eingetragener Verein und hat ein neues Logo vorzuweisen, informierte Vorsitzender Xaver Schreiner. Viel Arbeit mit einigen Sitzungen und Führungen beim Bienenschauhaus liegt hinter dem Verein. Sechs Kindergartengruppen, sieben Schulklassen und weitere Gruppen konnten sich über das Leben der Bienen am Schauhaus informieren.

Zeugwart Mathias Aigner baute eine Königinnenzucht auf und die Blumenwiese vor dem Schaubienenhaus, wo neue Hinweisschilder angebracht wurden, wurde von den Imkern betreut.

Junge Imker dazu gewonnen

Es wurde ein Zuchtvolk angeschafft und aus diesem und einem weiteren Volk acht Ableger für die Jungimker gebildet, informierte Aigner. Die Völker haben sich sehr gut entwickelt, betonte er und lobte das Interesse der Jungimker. Zum Zeitpunkt der Versammlung wurden acht Jungimker im ersten Imkerjahr und fünf im zweiten Jahr betreut.

Über eine solide Finanzlage des Vereins informierte Kassenführer Martin Plenk. Auch den Anstieg der 26 Imker im Jahr 2010 auf die aktuellen 67 Mitglieder erwähnte er, ebenso wie die 360 Bienenvölker, von denen im Schnitt zwischen sechs und zwölf von einem Imker betreut werden.

Alfons Baumgartner wurde für die 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Biolandwirt Klaus Noichl informierter darüber, dass er eine Blumenwiese beim Feuerwehrhaus angelegt habe. Er würde dem Imkerverein dort auch einen Platz für das Aufstellen von Bienenkästen zur Verfügung stellen. Lob und Anerkennung zollte Bürgermeister Rudi Jantke den fleißigen Imkern. Was der Verein für die Landschaft und den Naturschutz mache, sei überragend. Besonders gefalle ihm, dass der Verein für den Imkernachwuchs sorge.

Im Ausblick informierte Schreiner, dass das Programm „Imkern auf Probe“ weiterlaufe und bereits etliche Anmeldungen vorliegen würden.

Schüler interessiert an Arbeit mit Bienen

Auch die Zusammenarbeit mit dem Marquartsteiner Gymnasium gehe weiter und in der Schreinerei des Landschulheims werden fünf Bienenbeutekästen gebaut. Die Führungen im Bienenschauhaus werden fortgeführt und dort künftig auch Honig verkauft. Letztlich betonte er, dass die Bienen bereits in der Brut seien und man nun aufpassen müsse, dass das Futter nicht knapp werde.

Die vielfältigen Möglichkeiten, Produkte aus Honig herzustellen, zeigte die Biowanderlehrerin Rosi Fellner aus der Nähe von Kufstein. Sie demonstrierte wie Lippenpflegestifte, Teelichter, Propolis-Tinktur und auch Sauerhonig hergestellt werden. Außerdem präsentierte sie eine Alternative zu Plastikfolien. Einige Anregungen des Vortrags möchte der Imkerverein zukünftig umsetzen. tb

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