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Kroate hatte Sommerreifen montiert - Schneefälle weit weniger als angekündigt

Mit neuem Auto im Schnee gelandet

Der einen Leid, der anderen Freud: Während die Winterdienste in der Nacht auf Silvester wegen der andauernden Schneefälle im Dauereinsatz waren, hatten vor allem Kinder ihren Spaß an der weißen Pracht.  Foto FDL/Lamminger
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Der einen Leid, der anderen Freud: Während die Winterdienste in der Nacht auf Silvester wegen der andauernden Schneefälle im Dauereinsatz waren, hatten vor allem Kinder ihren Spaß an der weißen Pracht. Foto FDL/Lamminger

Siegsdorf - Das befürchtete Verkehrschaos auf der A8 blieb in der Nacht auf Silvester im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Siegsdorf aus. Der Deutsche Wetterdienst hatte bis zu 50 Zentimeter Neuschnee angekündigt.

Es schneite zwar fortwährend, jedoch bei Weitem nicht so intensiv wie am Tag zuvor (wir berichteten).

Dennoch waren die Räum- und Streudienste der Autobahnmeisterei im Dauereinsatz und konnten nach Polizeiangaben so einen den winterlichen Verhältnissen angepassten Verkehrsfluss gewährleisten.

Nur zweimal mussten die Beamten witterungsbedingt einschreiten. Ein 62-jähriger Kroate versuchte sein Glück mit Sommerreifen auf seinem kürzlich erworbenen gebrauchten Ford C-Max. Am Beginn des Voglinger Waldes war seine Reise in den Süden gegen Mitternacht vorzeitig zu Ende. Dort drehte sich das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb in den Schneemassen stecken. Mit Unterstützung einer zufällig vorbeikommenden Streife der Bundespolizei schafften die Autobahnpolizisten den unbeschädigten Ford zurück auf die Straße. Der anschließende Versuch, die mitgeführten Schneeketten zu montieren, scheiterte. Sie waren zu klein. Der Kroate durfte deshalb nicht weiterfahren.

Der 62-Jährige wollte zu einem Landsmann in einen anderen Wagen umsteigen. Der Mann hatte aber im Eifer des Gefechts das Licht an seinem Auto brennen lassen. Die Batterie machte schlapp. Aber auch hier konnten die Beamten helfen und das Auto wieder flott machen.

Gegen 0.45 Uhr kam ein 31-jähriger Rumäne mit seinem Mercedes Sprinter kurz vor der Achenbrücke bei Übersee in Richtung Salzburg ins Schleudern und rutschte in die Leitplanke, bevor sein Auto entgegen der Fahrtrichtung auf dem Standstreifen stehenblieb. Wagen und Leitplanke wurden erheblich beschädigt. Der Fahrer, der offensichtlich zu schnell gewesen war, blieb unverletzt.

Der Sprinter musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt zirka 7500 Euro. re/db

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