Neue Wohnhäuser: Baupläne für Hittenkirchen sind konkretisiert

Erneut vertagt hat der Bernauer Gemeinderat den Beschluss über einen Bauantrag für ein Projekt am östlichen Rand des Ortsteils Hittenkirchen. In der früheren Fassung hatte der Bauwerber das Vorhaben mit maximal fünf Wohneinheiten oder zwei Einfamilienhäusern angedeutet, dies lehnte das Gremium ab.

Bernau – Das aktuelle Bauvorhaben ist inzwischen konkretisiert: Zwei Gebäude mit insgesamt vier Wohneinheiten und Tiefgarage sollen am östlichen Rand des Bernauer Ortsteils Hittenkirchen errichtet werden. In der Juni-Sitzung hatte der Gemeinderat dem Bauwerber zusätzliche Änderungswünsche mitgegeben, die nun, so Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU), weitgehend umgesetzt seien.

Gleiche seitliche Wandhöhe

Beide Wohnhäuser in Nord-Süd-Ausrichtung weisen nun die gleiche seitliche Wandhöhe von 7,39 Meter auf. Die aufgeständerten Balkone mit Holzgeländer werden flächenmäßig verkleinert und wirken somit weniger massiv. Auch das Schwimmbadgebäude wird reduziert, sodass nur noch ein Freischwimmbecken verbleibt.

Der Höhenverlauf stellt den Geländelauf dar, „der nicht mehr existiert, da er bereits durch die Bestandsplanung verändert wurde“, so Biebl-Daiber.

Gebäude durch Hecke verdeckt

Bauwerber Bernd Jucht von der Brigenna Baukonzept GmbH aus Prien ergänzte, dass der Neubau um 20 Zentimeter tiefer als der jetzige Bestand errichtet werde. Die vorhandenen Gebäude seien durch eine Hecke verdeckt, gab er zu bedenken. „Pläne sind immer trügerisch, es kommen noch Bäume und Begrünung hinzu“, warb Jucht weiter.

Josef Wörndl (CSU) hakte beim „schwierigen Geländeverlauf“ nach. Aufgrund der Hanglage sei es nicht einfach für die Nachbarn, „sich da was vorstellen zu können.“ Er schlage deshalb vor, die Neubauten mit einem Lattengerüst symbolhaft anzudeuten.

Nach Bestandsabriss wird Lattengerüst zügig aufgestellt

Jucht erklärte sich einverstanden. Nach dem Abriss des Bestands in den kommenden Wochen könne ein solches Gerüst zügig aufgestellt werden.

Bürgermeisterin Biebl-Daiber fasste das Meinungsbild zusammen. So soll ein Ortstermin bezüglich Lattenrost vereinbart und die Entscheidung über den Bauantrag bis zur nächsten Ratssitzung im September vertagt werden. elk

Kommentare