Neue Werbekampagne: Der Chiemgau ist auch in der Nebensaison wunderschön

Auch im November eine Reise wert: Mit ansprechenden Bildern und Videoswill der Chiemgau Tourismus die Nebensaison fördern.
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Auch im November eine Reise wert: Mit ansprechenden Bildern und Videos will der Chiemgau Tourismus die Nebensaison fördern.

Im regionalen Tourismusmarketing rückt die Bewerbung der Vor- und Nachsaison immer stärker in den Fokus. Deshalb bereitet der Chiemgau Tourismus (CT) gerade eine Werbekampagne mit dem Arbeitstitel „Silberner November“ vor. Ziel ist, die späte Nachsaison noch besser bewerben zu können.

Chiemgau –Dabei hat der Verband Chiemgau Tourismus (CT) aus den Ereignissen dieses Jahres seine Schlüsse gezogen: „Der touristisch sehr starke Sommer hat uns gezeigt, wo Hausaufgaben zu machen sind“, sagt CT-Geschäftsführer Stephan Semmelmayr.

Nach Auffassung des Tourismusexperten verschieben sich gerade die Aktionsfelder des Verbands. Etwa wird die Lenkung der Besucherströme immer wichtiger: „Wir haben bereits in diesem Jahr erste Schritte in Richtung Besucherlenkung gemacht, um sowohl Einheimischen als auch Gästen volle Parkplätze und überfüllte Ausflugsziele zu ersparen. Der Bedarf dafür wird in den kommenden Jahren steigen.“

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Gemeinsam mit anderen oberbayerischen Regionen ist CT am „Ausflugs-Ticker Oberbayern“ beteiligt. Das Portal soll nach Angaben des 52-Jährigen Gäste auf weniger besuchte Sehenswürdigkeiten aufmerksam machen und Hotspots entlasten. Technisch stehe man aber noch am Anfang der Entwicklung.

Hauptsaison soll entzerrt werden

Das neue Foto- und Videomaterial hat den Zweck, zukünftig Gäste stärker für einen Besuch im Spätherbst anzusprechen und die Hauptsaison zu entzerren. „In Verbindung mit unserem hochwertigen Beherbergungs- und Wander-Angebot sehen wir hier durchaus Potenzial“, so Semmelmayr. Für die Zukunft sei wichtig, schon jetzt über Optionen nachzudenken wie etwa längere Betriebszeiten von Bergbahnen und anderen wichtigen Zielen. Schon in diesem Jahr hatte der Verband für die Aktion „Wir machen durch“ eine Reihe von Partnern für die Verlängerung der Saison gewonnen. Letztlich durchkreuzten die hohen Neuinfektionszahlen jedoch die Pläne, von denen vor allem Beherbergung und Gastronomie profitiert hätten. Allerdings sei so die Basisarbeit für die kommenden Jahre bereits geleistet, meint der Verbandschef.

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