Neue Pufferspeicher für Heizwerk

An der Nordseite des Biomasseheizwerks (rechts) sollen die geplanten Pufferspeicher errichtet werden.  Foto Hauser
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An der Nordseite des Biomasseheizwerks (rechts) sollen die geplanten Pufferspeicher errichtet werden. Foto Hauser

Die "Naturwärme"-GmbH Reit im Winkl will auf dem Gelände des Biomasseheizwerks zwei Pufferspeicher errichten. Über den diesbezüglichen Bauantrag stimmte der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung ab.

Geplant ist die Errichtung von zwei Pufferspeichern mit einer Höhe von jeweils 13 Metern, einem Fassungsvermögen von 75 Kubikmetern und einem Durchmesser von 3,30 Meter.

Reit im Winkl - Bürgermeister und Bauausschussvorsitzender Josef Heigenhauser gab das Antragsschreiben der Naturwärme Reit im Winkl GmbH & Co. KG bekannt, wonach diese beabsichtigt, am Standort des Heizwerks weitere Investitionen in der regionalen und regenerativen Energieerzeugung zu tätigen, die die Versorgungssicherheit für die Gemeinde erhöhen, die Spitzenlast minimieren und den Einsatz fossiler Energieträger nochmals reduzieren. Im ersten Schritt dazu sollten deshalb zwei Pufferspeicher an der Nordseite des Heizwerkes errichtet werden.

Da in dem für dieses Gebiet maßgeblichen Bebauungsplan eine maximale Wandhöhe von 11,50 Metern festgesetzt ist, wurde hiervon eine Befreiung beantragt. Durch die Höhe von 13 Metern und die daraus resultierende hohe aber schlanke Bauform sei es möglich, die bestehende, für den Heizwerkbetrieb notwendige Umfahrung des Heizwerks aufrechtzuerhalten. Dies betreffe vor allem auch die notwendige Zugänglichkeit des Gebäudes für die Feuerwehr.

Es sind auch Befreiungen von den Festsetzungen hinsichtlich der Dachform und der Gliederung des Baukörpers beantragt worden. Diese Festsetzungen betreffen jedoch lediglich Gebäude, nicht aber technische Komponenten wie Pufferspeicher. Daher sind die beantragten Befreiungen nicht notwendig.

Der Bürgermeister bezeichnete die Pufferspeicher als wichtig und notwendig. Dies sei besonders am Morgen der Fall, wenn die Heizungen in den Häusern von der Nachtabsenkung in den Vollbetrieb umschalten. Auch die übrigen Bauausschussmitglieder waren dieser Meinung und erteilten dem Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen. Einer Befreiung hinsichtlich der Wandhöhe wurde ebenfalls zugestimmt. sh

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