Neue Personalleitung beim Diakonischen Werk Traunstein: Gabriele Haitzer-Mader übergibt an Martin Schmid

Gabriele Haitzer-Mader ist vom Diakonie-Vorsitzenden Andreas Karau mit einem Blumenstrauß aus ihrem Amt als Personalleiterin verabschiedet worden.
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Gabriele Haitzer-Mader ist vom Diakonie-Vorsitzenden Andreas Karau mit einem Blumenstrauß aus ihrem Amt als Personalleiterin verabschiedet worden.

Beim Diakonischen Werk Traunstein gibt es in der Verwaltung einen einschneidenden Wechsel: Gabriele Haitzer-Mader, die zehn Jahre Bereichsleiterin des Personalwesens war, geht zum Donnerstag, 1. Oktober, in Ruhestand, ihr folgt der 43-jährige Martin Schmid nach.

Traunstein – Bei der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks Traunstein im Wilhelm-Löhe-Zentrum in Traunreut stellte sich der „Neue“ vor, die scheidende Mitarbeiterin wurde verabschiedet.

Martin Schmid stammt ursprünglich aus dem Landkreis Dingolfing-Landau und ist seit rund einem Jahr in Schnaitsee ansässig. Von Beruf ist er Diplom-Kulturwirt und hat zuletzt über zehn Jahre lang beim Städte-Verlag gearbeitet, bei dem er zunächst Verkaufsdirektor und dann Personalleiter international war.

Gabriele Haitzer-Mader begann 1994

Bei der Verabschiedung von Gabriele Haitzer-Mader blickte Diakonie-Vorsitzender Andreas Karau zurück auf das Jahr 1994, als sie beim Diakonischen Werk angefangen hatte. Zunächst nur mit wenigen, aber kontinuierlich zunehmenden Stunden tätig, baute sie das Controlling als wesentliches Steuerungsinstrument im Unternehmen auf. 2010 übernahm sie die Leitung des Personalwesens. „Du hast die Weiterentwicklung des Diakonischen Werks maßgeblich gefördert“, beschrieb Karau die Bedeutung der Arbeit von Gabi Haitzer-Mader, „du hast mich immer beeindruckt.“ Zielstrebig sei sie gewesen, strategisch denkend und handelnd: „Es war eine Ehre, mit dir zusammenzuarbeiten.“ Die so Geehrte blickte zunächst ebenfalls zurück. Angefangen habe sie beim Diakonischen Werk mit den Zahlen, wobei ihr immer klar gewesen sei, dass hinter all den Zahlen Menschen stehen. Irgendwann, so meinte sie mit einem Schmunzeln, sei sie „der Zahlen überdrüssig geworden“.

Für Zusatzaufgaben durch Ausbildung gewappnet

Von daher sei es schön für sie gewesen, das Personalressort übernehmen zu dürfen. Dafür sei sie von ihrer Ausbildung her gut gewappnet gewesen. Ein Pluspunkt beim Diakonischen Werk liege darin, dass man so viele Möglichkeiten und auch Freiräume habe, seine Arbeit zu gestalten: „Es war nie langweilig.“

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Es sei ihr immer wichtig gewesen, ihre Aufgabe so zu erfüllen, dass sie allen Menschen, mit denen sie zu tun hatte, guten Gewissens auf der Straße begegnen und „Grüß Gott“ sagen könne, betonte Gabriele Haitzer-Mader. Was nicht immer ganz einfach gewesen sei, da es auch unangenehme Dinge zu bearbeiten gab. „In meiner Position muss man die Menschen mögen – und ich mag sie.“ Es sei die Begegnung auf Augenhöhe, die es ausmache und die für die Arbeitsatmosphäre in der Diakonie stehe: nicht neidisch sein aufeinander und nicht an Stühlen sägen. Denn jede und jeder habe hier etwas Richtiges und Gutes zu tun. Zum Abschied überreichte ihr Vorsitzender Karau einen Blumenstrauß und wünschte ihr alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft. edh

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