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Neue Parkplätze gesucht

Reit im Winkl - Nun bleibt also alles beim Alten: Seit dem Jahr 2000, seit der Fertigstellung des Reit im Winkler Festsaals, wundern sich die mit dem Auto vorfahrenden Gäste, weshalb sie den großen Parkplatz unmittelbar vor dem Veranstaltungszentrum nicht nutzen können und stattdessen eine Kette die Zufahrt und damit das Parken verhindert (wir berichteten).

Seit dem Jahr 2000 bemühen sich die Verantwortlichen der Gemeinde, mit den unmittelbaren Nachbarn, den Eheleuten Susanne und Jakob Schuster, einen akzeptablen Kompromiss zu finden, doch alle Gespräche brachten für die Gemeinde nicht das gewünschte Ziel. Beim Bau des Festsaales war es eine Auflage des Landratsamtes, dass der Parkplatz nach 22 Uhr nicht mehr genutzt werden dürfe. Nachdem die meisten Veranstaltungen länger als bis 22 Uhr andauern, hatte man eine Sperrung des 40 Fahrzeuge fassenden Parkplatzes schon ab 18 Uhr verfügt. Also können Veranstaltungsbesucher erst gar nicht auf der umstrittenen Fläche ihren Wagen stehen lassen.

Befriedigend war diese Situation allerdings keinesfalls. Deshalb beschloss der Gemeinderat Ende Juli des vergangenen Jahres, dass ein Ingenieurbüro mittels eines Gutachtens herausfinden solle, welche Schallschutzmaßnahmen notwendig seien, um den Platz im Sinne des Erbauers zu nutzen.

Ein Ergebnis in Bezug auf den unmittelbaren Nachbarn lag bereits Mitte November vor. Die untere Immissionsschutzbehörde des Landratsamts wollte aber, dass die Lärmbeeinträchtigungen nicht nur gegenüber diesen Anwohnern, dem Ehepaar Schuster, zu überprüfen seien, sondern auch in nördlicher Richtung, also jenseits der Tiroler Straße.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde nun der Öffentlichkeit das Ergebnis des Gutachtens bekannt gegeben. Demnach müssten an beiden Seiten «aufwändige Baumaßnahmen für den Schallschutz durchgeführt werden», diese stünden allerdings in keinem Verhältnis zur Nutzung des Parkplatzes. So «bleibt es bei der gegenwärtigen Regelung, den Parkplatz nur bis 18 Uhr zur Nutzung freizugeben», wie dies Bürgermeister Josef Heigenhauser den Gemeinderäten bekannt gab. Alles bleibt also beim Alten.

Die Gemeindeverwaltung sucht nun in der näheren Umgebung des Festsaals nach alternativen Standorten für einen großflächigen Parkplatz. Für die Eheleute Schuster scheint dies leidige Thema damit offenbar erledigt. Auf Anfrage erklärt Susanne Schuster, dass sie sich zu diesem Thema «nicht mehr äußern wollen». ost

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