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SCHLECHINGER WAHRZEICHEN

Neue Option für den Streichen - Stiftung hat Interesse

  • Heidi Geyer
    VonHeidi Geyer
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Nach wie vor spaltet die Zukunft des Streichen. Der Berggasthof soll nach dem Wunsch der Erben und vieler Bürger erhalten bleiben, an der Frage wie das ermöglicht werden soll, scheiden sich jedoch die Geister. Nun kommt ganz neuer Wind in die Sache.

Schleching – In der jüngsten Sitzung hatte sich der Gemeinderat Schleching sogar gegen einen Bürgerentscheid über den Kauf des Gasthofs Streichen durch die Gemeinde ausgesprochen, obwohl er dies rein rechtlich nicht ablehnen hätte dürfen.

Nun kommt die Stiftung Kulturerbe Bayern ins Spiel, die das Schlechinger Wahrzeichen erhalten und übernehmen will. Die Stiftung Kulturerbe Bayern hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, historischer Wirtshäuser zu bewahren und aktiv zu beleben. Hervorgegangen ist die Stiftung 2018 aus dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege. Acht Gründungsstifter gaben jeweils 200 000 Euro Startkapital aus ihrem privaten Vermögen aus. Die Stiftung hat bereits in Rothenburg ob der Tauber ein spätmittelalterliches Stadthaus vor dem weiteren Verfall gerettet.

Beirat mit Gemeindebeteiligung

„Wir sind durch Medienberichte darauf aufmerksam geworden, dass der Berggasthof zum Verkauf steht“, sagt Judith Schlumberger-Steger, Sprecherin der Stiftung auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung. Der derzeitige Vorschlag sei, dass das Kulturerbe Bayern zusammen mit der Familienstiftung eines Schlechinger Bürgers den Berggasthof kauft, behutsam herrichtet und dann an einen geeigneten Wirt verpachtet. Laut der Sprecherin soll ein Beirat das Projekt begleiten, in dem auch die Gemeinde Schleching vertreten sein soll. Zu konkreten Zahlen wollte die Sprecherin keine Angabe machen. Bürgermeister Josef Loferer (CSU) war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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